NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 8,07 € | 153,26 € |
| 20 | 16,14 € | 145,19 € |
Das Pendelkugellager 2315 -K von NKE Steyr bietet mit 75 mm Bohrung und 160 mm Außendurchmesser Winkelausgleich bei Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehlern.
Das zweireihige Pendelkugellager 2315 -K von NKE Steyr gleicht Schiefstellungen und Durchbiegungen von Wellen selbsttätig aus. Die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring ermöglicht den winkelbeweglichen Lauf beider Kugelreihen. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, ist dieses offene Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Mit einer Breite von 55 mm nimmt die Konstruktion kombinierte radiale und axiale Belastungen in beiden Richtungen auf.
Der Einsatz erfolgt vor allem bei langen Wellenkonstruktionen, bei denen Fluchtungsfehler oder elastische Durchbiegungen auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei getrennten Stehlagergehäusen oder weit auseinanderliegenden Lagerstellen. Durch die offene Bauform eignet sich das Bauteil für öl- oder fettgeschmierte Konstruktionen mit bauseitiger Abdichtung. Die normale Radiallagerluft sorgt im regulären Betrieb für einen gleichmäßigen Lauf bei moderater thermischer Beanspruchung.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spannhülse auf einer glatten Welle. Beim axialen Aufschieben verringert sich die Radiallagerluft kontrolliert, wodurch Sie den Festsitz exakt einstellen. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob Ihre Konstruktion eine Spannhülse erfordert und ob Schmiermittelzufuhr sowie Umgebungsabdichtung bauseits gelöst sind. Die Toleranzklasse entspricht P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Breite von 55 mm entspricht das Bauteil den genormten Hauptabmessungen. Die Bohrung ist kegelig mit einem Kegelverhältnis von 1:12 ausgeführt, was eine Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mit Montagehülsen ermöglicht.
Das Nachsetzzeichen -K steht für eine konische beziehungsweise kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12. Der Innendurchmesser nimmt entlang der Lagerbreite gleichmäßig zu. Dies ermöglicht die Befestigung auf kegeligen Wellenzapfen oder mit Hilfe von Spann- und Abziehhülsen auf durchgehend zylindrischen Wellen.
Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben wird der Schmierstoff von außen zugeführt. Je nach Betriebsbedingungen eignen sich Schmierfett oder Schmieröl. Externe Gehäusedichtungen müssen die Lagerstelle vor dem Eindringen von Verunreinigungen und Feuchtigkeit sowie vor Schmierstoffverlust schützen.
Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und Ringen aus Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt das Lager Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ab. In diesem thermischen Fenster bleibt das Material maßstabil. Achten Sie darauf, dass der verwendete Schmierstoff ebenfalls für den gewählten Temperaturbereich freigegeben ist.
Die hohlkugelige Laufbahn im Außenring gestattet ein Ausschwenken des Innenrings mit den Kugelkränzen. Dadurch gleicht das Pendelkugellager Fluchtungsfehler zwischen Gehäusebohrungen sowie dynamische Durchbiegungen der Welle im Betrieb eigenständig aus. Zwangskräfte und vorzeitiger Verschleiß an den Rollbahnen werden so verringert.
Gefertigt in der Standard-Toleranzklasse P0 (PN bzw. ABEC 1), weist das Bauteil genormte Maß- und Rundlauftoleranzen auf. Diese Normaltoleranz genügt den gängigen Präzisionsanforderungen in Standardanwendungen des Maschinenbaus und ermöglicht einen unkomplizierten Komponentenaustausch.
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