NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,94 € | 207,89 € |
| 5 | 21,88 € | 196,95 € |
Das Pendelkugellager 1317 von NSK (85x180x41 mm) gleicht Winkelfehler aus und führt Wellen bei reinen bis kombinierten Radialbelastungen.
Das Pendelkugellager 1317 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese Bauform kompensiert Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb. Mit den Abmessungen 85 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 41 mm Breite entspricht die Ausführung der normalen Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Ein Stahlblechkäfig führt die beiden Kugelreihen gleichmäßig und sorgt für einen ruhigen Lauf.
Dieses Lager kommt vor allem dort zum Tragen, wo Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle auftreten oder dynamische Durchbiegungen langer Wellen zu erwarten sind. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei durchbiegungsgefährdeten Wellenführungen. Das zweireihige Lager nimmt überwiegend Radialkräfte auf, erträgt konstruktionsbedingt jedoch auch Axialbelastungen in beiden Richtungen. Bei Fluchtungsungenauigkeiten verhindert die freie Winkeleinstellbarkeit das Entstehen schädlicher Kantenspannungen an den Wälzkörpern.
Als offenes Lager besitzt das Pendelkugellager 1317 keine integrierten Dichtscheiben. Das Schmiermittel, Fett oder Öl, wird passend auf die umgebende Konstruktion abgestimmt, während eine externe Gehäuseabdichtung vor Verunreinigungen schützt. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Dank der normalen Radiallagerluft und der zylindrischen Bohrung lässt sich der Innenring direkt auf eine passgenau gefertigte Welle montieren.
Dank der gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring können sich die beiden Kugelreihen frei einstellen. Dadurch gleicht das Wälzlager Fluchtungsfehler und Gehäuseversatz eigenständig aus. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6, bietet die Konstruktion eine solide Basis für radiale Belastungen in industriellen Lagerstellen.
Mit einem Innendurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 41 mm entspricht das Lager standardisierten Hauptabmessungen. Diese genormten Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Gehäusebohrungen und auf zylindrischen Wellensitzen.
Der verbaute Stahlblechkäfig trennt die Kugeln verlässlich voneinander und mindert Reibung sowie Geräuschentwicklung. Das Material ist unempfindlich gegenüber gängigen mineralischen Schmierstoffen und widersteht mechanischen Belastungen. Zudem deckt er das gesamte Temperaturfenster von -30 bis +150 Grad Celsius problemlos ab.
Die offene Ausführung ohne Dichtscheiben ermöglicht eine variable Schmierstoffversorgung über den Gehäuseraum, sei es durch Ölschmierung oder periodische Nachschmierung mit Lagerfett. Voraussetzung für eine lange Betriebsdauer ist eine wirksame externe Gehäuseabdichtung, die Schmutz und Feuchtigkeit vom Inneren des Lagers fernhält.
Die normale Radiallagerluft (CN) bezeichnet das werkseitig vorhandene Radialspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie ist so ausgelegt, dass nach dem Aufpressen der Lagerringe auf Welle und Gehäuse sowie unter normalen Betriebstemperaturen ein betriebsgerechtes Lagerspiel verbleibt.
Die Werkstoffkombination aus Wälzlagerstahl und Stahlblechkäfig erlaubt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius. Für den zuverlässigen Betrieb ist sicherzustellen, dass der gewählte Schmierstoff für die jeweilige Einsatztemperatur innerhalb dieser Spanne geeignet ist.
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