NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,44 € | 46,41 € |
| 30 | 4,88 € | 43,97 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 1211 KC3 von NSK (55x100x21 mm) gleicht Fluchtungsfehler selbsttätig aus und bietet durch C3-Lagerluft thermische Reserven.
Das zweireihige Pendelkugellager 1211 KC3 verbindet eine kompakte Bauform mit hoher Beweglichkeit bei Fluchtungsfehlern. NSK fertigt dieses Modell aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Dadurch stellen sich die Kugelkränze bei Durchbiegungen der Welle eigenständig ein. Mit den Hauptabmessungen von 55 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 21 mm Breite entspricht das offene Lager der Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerausführung vor allem bei langen Wellen oder getrennt voneinander montierten Gehäusestellen, an denen fertigungsbedingte Fluchtungsfehler oder lastbedingte Durchbiegungen auftreten. Das Lager gleicht winkelige Verlagerungen im Betrieb aus, ohne übermäßige Kantenspannungen zu erzeugen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper beider Kugelreihen. Die offene Konstruktion erlaubt eine direkte Einbindung in bestehende Schmierstoffkreisläufe mit Öl oder Schmierfett.
Die Kennzeichnung K weist auf eine kegelige Innenbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 hin. Diese Bauform erleichtert die präzise Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spannhülsen auf zylindrischen Wellen. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 kompensiert das radiale Spiel, das sich beim Aufpressen des Innenrings verringert. Zudem hält das Wälzlager Temperaturen von -30 bis +150 Grad stand, sodass auch bei wärmebedingter Wellenausdehnung stets eine ausreichende Betriebslagerluft erhalten bleibt.
Dieses zweireihige Wälzlager besitzt eine sphärische Außenringlaufbahn, wodurch sich Innenring und Kugelsatz frei einstellen können. Es gleicht Winkelfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Die Ausführung verfügt über eine 55 mm Innenbohrung, 100 mm Außendurchmesser und 21 mm Breite.
Das Nachsetzzeichen K signalisiert eine konische Innenbohrung mit einer Verjüngung von 1:12. Diese Konizität dient der Montage auf passenden kegeligen Wellenzapfen oder zusammen mit geschlitzten Spann- und Abziehhülsen. Beim axialen Aufschieben auf den Kegelsitz lässt sich die verbleibende Lagerluft feinfühlig justieren.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine größere Radiallagerluft gegenüber dem Normalwert. Da sich der Innenring beim Festziehen auf einem kegeligen Sitz leicht aufweitet, reduziert sich das Lagerspiel bei der Montage. Die C3-Ausführung sorgt dafür, dass nach dem Einbau sowie bei Wärmeausdehnungen im Betrieb genügend Bewegungsspielraum verbleibt.
Ringe und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der für Härte und Verschleißfestigkeit sorgt. Für die Führung der beiden Kugelreihen kommt ein gepresster Stahlblechkäfig zum Einsatz. Dieser Käfigtyp spart Gewicht, lässt reichlich Freiraum für Schmierstoffe und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Schmierfett oder Schmieröl kann ungehindert an die Wälzkörper gelangen, was die Wartung im Gehäuse vereinfacht. Die abdichtende Funktion gegenüber Staub und Feuchtigkeit muss die umgebende Gehäusekonstruktion über externe Dichtelemente übernehmen.
Das Lager ist nach der normalen Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1 und PN) gefertigt. Diese Einstufung deckt die üblichen Maß- und Lauftoleranzen für Maschinenbau- und Industrieanwendungen ab. Die Kombination aus Normtoleranz und Schiefstellungsausgleich erleichtert den passgenauen Einbau in standardisierte Lagersitze.
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