FAG
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Pendelkugellager 127 -TVH von FAG (7x22x7 mm): Zweireihiges Wälzlager mit Polyamidkäfig gleicht Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehler im Betrieb eigenständig aus.
Das Pendelkugellager 127 -TVH von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager mit hohlkugeliger Außenringlaufbahn. Es nimmt radiale Lasten auf und gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen selbsttätig aus. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht das Lager der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Mit seinen kompakten Abmessungen von 7 mm Bohrung, 22 mm Außendurchmesser und 7 mm Breite findet dieses Bauteil in feinmechanischen Antrieben und kompakten Konstruktionen Verwendung.
Dieses Pendelkugellager kommt vor allem bei Lagerstellen zum Einsatz, an denen Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle auftreten oder mit elastischen Wellendurchbiegungen gerechnet werden muss. Die durchgehende Hohlkugellaufbahn im Außenring gestattet ein freies Einstellen beider Kugelreihen. Geeignet ist die Lagerung für kompakte Wellensysteme mit Schiefstellungspotenzial. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Dichtscheiben handelt, läuft das Bauteil reibungsarm an und eignet sich für öl- oder fettgeschmierte Baugruppen.
Das Nachsetzzeichen TVH kennzeichnet einen Käfig aus Polyamid. Dieser Kunststoffwerkstoff reduziert das Eigengewicht der rotierenden Wälzkörperführung und unterstützt einen ruhigen Lauf. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Es besitzt eine normale Radiallagerluft und einen Innenring in Standardausführung. Da keine Dichtungen integriert sind, erfolgt der Schutz vor Schmutzpartikeln über das umgebende Gehäuse.
Mit 7 mm Bohrung, 22 mm Außendurchmesser und 7 mm Breite entspricht das Wälzlager der metrischen Normreihe kompakter Bauelemente. Durch die Standardausführung des Innenrings passt das Bauteil direkt auf zylindrische Wellensitze gleicher Nenngröße.
Das Nachsetzzeichen TVH kennzeichnet einen Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff führt die Wälzkörper beider Reihen präzise und zeichnet sich durch geringe Eigenmasse aus. Das Material unterstützt einen geräuscharmen Lauf und ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ausgelegt.
Die Laufbahn im Außenring ist als gemeinsame Hohlkugelfläche ausgeführt. Dadurch können sich Innenring, Käfig und Kugelreihen um den Lagermittelpunkt schwenken. Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse sowie elastische Durchbiegungen werden im laufenden Betrieb ausgeglichen, ohne dass unzulässige Kantenpressungen an den Wälzkörpern entstehen.
Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt den ungehinderten Schmierstoffaustausch bei Ölbad- oder Gehäuseschmierung. Zudem entfällt die Reibung schleifender Dichtlippen. Um Verunreinigungen fernzuhalten, muss die Lagerstelle durch externe Dichtelemente am Gehäuse geschützt werden. Gleichzeitig erleichtert die Bauform das Nachschmieren im laufenden Instandhaltungsbetrieb.
Mit normaler Radiallagerluft besitzt das Lager ein definiertes Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im messkraftfreien Zustand. Diese Abstimmung passt zu üblichen Passungen von Welle und Gehäusebohrung. Nach dem Einbau verbleibt ausreichend Betriebslagerspiel für einen leichten Lauf im Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad.
Gemäß Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erfüllt das Bauteil die gängigen Standardanforderungen bezüglich Rundlaufgenauigkeit sowie Maßhaltigkeit von Bohrung und Außendurchmesser. Für industrielle Anwendungen bietet diese Einstufung eine verlässliche und montagegerechte Passgenauigkeit.
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