SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 8,73 € | 166,11 € |
| 5 | 17,48 € | 157,36 € |
Das SKF Pendelkugellager 2313 /C3 gleicht mit 65 mm Bohrung und 140 mm Außendurchmesser Schiefstellungen der Welle aus.
Das Pendelkugellager 2313 /C3 ist ein zweireihiges, offenes Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring stellt sich das Lager bei Wellendurchbiegungen selbsttätig nach. Mit einer Breite von 48 mm und der Normtoleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 bietet diese Ausführung eine solide Basis für anspruchsvolle Drehbewegungen in industriellen Baugruppen.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager bevorzugt an Lagerstellen mit langen Wellen oder elastischen Gehäusen. Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring gleicht die Bauform im laufenden Betrieb eigenständig aus, wodurch schädliche Kantenspannungen vermieden werden. Typische Einsatzbereiche finden sich an rotierenden Konstruktionen, bei denen radiale Kräfte auftreten und montagebedingte Winkelfehler kompensiert werden müssen.
Das Nachsetzzeichen C3 weist auf eine gegenüber dem Standardbereich leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Dieser interne Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen verhindert ein Klemmen, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm. Weil das Lager offen ausgeführt ist, binden Sie es direkt an eine bauseitige Schmierstoffversorgung an, ausgelegt für Temperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius.
Zwei Kugelreihen laufen auf einer gemeinsamen sphärischen Laufbahn im Außenring. Diese Geometrie ermöglicht das freie Schwenken des Innenrings um den Lagermittelpunkt. Dadurch kompensiert das Lager Winkelfehler sowie Durchbiegungen der Welle, ohne dass unzulässige Zusatzspannungen auf die Wälzkörper und Laufbahnen wirken.
Die Bohrung beträgt 65 mm, der Außendurchmesser misst 140 mm und die Gesamtbreite beläuft sich auf 48 mm. Diese Maße definieren die Geometrie für den Einbau und ermöglichen eine stimmige Zuordnung bei der Wellen- und Gehäusegestaltung.
C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft über dem Normalbereich. Sie dient dazu, Wärmedehnungen bei unterschiedlichen Betriebstemperaturen zwischen Welle und Gehäuse aufzufangen. Zudem gleicht das zusätzliche Spiel die radiale Aufweitung aus, die bei festen Montagesitzen auf der Welle unvermeidlich entsteht.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die beiden Kugelreihen geführt und hält den Abstand zwischen den Wälzkörpern konstant. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus, beansprucht wenig Innenraum für den Schmierstoff und widersteht im Einsatz mechanischen Beanspruchungen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Offene Lager besitzen keine werksseitigen Dichtscheiben und enthalten keine Fett-Erstbefüllung. Sie erfordern eine externe Abdichtung des Lagergehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Schmierung erfolgt über das umliegende Gehäuse wahlweise mit Schmierfett oder über einen bestehenden Ölkreislauf der jeweiligen Maschine.
Dank der Werkstoffkombination aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und einem Stahlblechkäfig ist das Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Bauteile ihre geometrische Formstabilität. Der tatsächlich nutzbare Temperaturbereich hängt zusätzlich vom gewählten Schmierstoff ab.
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