SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 37,40 € | 710,58 € |
| 3 | 74,80 € | 673,18 € |
Das Pendelkugellager 2320 M von SKF gleicht Fluchtungsfehler aus und bietet mit 100 mm Bohrung sowie Messingkäfig hohe Stabilität für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Das Pendelkugellager 2320 M ist ein zweireihiges Wälzlager mit hohlkugeliger Laufbahn im Außenring. Diese Bauweise ermöglicht den Ausgleich von Winkelfehlern zwischen Innen- und Außenring direkt im Betrieb. Tritt eine Wellendurchbiegung oder ein Fluchtungsfehler am Gehäuse auf, gleicht das Lager diese Bewegung ohne Kantenpressung aus. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 eignet sich die offene Konstruktion für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad.
Dieses Wälzlager nimmt vorwiegend Radialkräfte auf und kommt auf Wellen mit 100 mm Durchmesser zum Einsatz, bei denen last- oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler zu erwarten sind. Typische Einsatzbereiche sind Lagerungen auf langen Wellen sowie in separaten Gehäusen. Durch den Außendurchmesser von 215 mm und eine Breite von 73 mm nimmt das Bauteil hohe Radialkräfte auf und trägt dazu bei, Zwängungen im Lagersitz zu vermeiden.
Das Nachsetzzeichen M verweist auf einen massiven Käfig aus Messing, der die Wälzkörper beider Kugelreihen präzise führt. Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit gegenüber Schwingungen, Drehzahlschwankungen und Stoßbelastungen aus. Weil das Lager offen ausgeführt ist und keine Schleifdichtungen besitzt, schützt eine externe Gehäusedichtung das Innere vor Schmutz, während Schmierfett oder Schmieröl ungehindert an die Kugeln gelangt.
Das Bauteil besitzt eine Innenbohrung von 100 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 215 mm und eine Gesamtbreite von 73 mm. Diese Abmessungen bieten einen kräftigen Querschnitt für mechanisch anspruchsvolle Lagerstellen im Industrie- und Maschinenbau.
Der Außenring verfügt über eine durchgehende, hohlkugelige Laufbahn, auf der sich beide Kugelreihen gemeinsam bewegen. Durch dieses Konstruktionsprinzip kann sich der Innenring mitsamt den Kugeln relativ zum Außenring schiefstellen. Fertigungsbedingte Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen elastischer Wellen gleicht das Lager dadurch im laufenden Betrieb selbsttätig aus.
Der Kennbuchstabe M steht für einen massiven Messingkäfig. Im Vergleich zu Standardkäfigen aus Stahlblech oder Polyamid bietet Messing eine höhere Formstabilität bei Vibrationen und Beschleunigungen. Das erhöht die Betriebssicherheit der Kugelkränze bei anspruchsvollen Lastwechseln innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +150 Grad.
Als offene Lagerausführung ohne integrierte Dichtscheiben wird dieses Wälzlager über das umgebende Lagergehäuse geschmiert. Je nach Betriebsdrehzahl und Umgebungsbedingungen kommt Schmieröl oder Wälzlagerfett zum Einsatz. Das Gehäuse muss mit externen Dichtungen versehen sein, um Schmierstoffverluste und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Dieses Modell wird mit normaler Radiallagerluft gefertigt, die für standardmäßige Einbaubedingungen und herkömmliche Passungen ausgelegt ist. Die Toleranzklasse entspricht den Vorgaben nach P0 bzw. PN (vergleichbar mit ABEC 1) und deckt die Genauigkeitsanforderungen des regulären allgemeinen Maschinenbaus ab.
Laufringe und Kugeln bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Härte und Formbeständigkeit aus. In Kombination mit dem Messingkäfig eignet sich das Lager für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
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