FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,60 € | 201,36 € |
| 5 | 21,20 € | 190,76 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 2214 -M von FAG gleicht Fluchtungsfehler aus und führt Wellen mit 70 mm Bohrung bei 125 mm Außendurchmesser.
Das Pendelkugellager 2214 -M von FAG besitzt eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring, auf der sich die zwei Kugelreihen frei einstellen können. Durch diese Bauweise kompensiert das Wälzlager Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring, die durch Wellendurchbiegungen oder Montageabweichungen entstehen. Das Bauteil besteht aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) und entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Es eignet sich für radiale Traglasten in industriellen Antrieben.
Konstrukteure und Instandhalter wählen dieses Pendellager vor allem für längere Wellenstränge, bei denen betriebsbedingte Durchbiegungen auftreten. Durch die zweireihige Ausführung nimmt das Lager mittlere Radialkräfte auf und gleicht statische sowie dynamische Winkelfehler selbsttätig aus. Als offene Variante lässt sich das Wälzlager flexibel in geschmierte Gehäuse integrieren. Der Einsatz bietet sich überall dort an, wo Fluchtungsfehler kompensiert werden müssen.
Das Nachsetzzeichen -M kennzeichnet den massiven Messingkäfig, der die Wälzkörper führt. Werkstoffbedingt widersteht Messing mechanischen Schwingungen, Stößen und thermischen Belastungen. In Kombination mit dem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad eignet sich das Lager für anspruchsvolle Betriebsumgebungen. Da es sich um ein offenes Lager mit normaler Radiallagerluft handelt, stimmen Anwender die externe Abdichtung und das passende Schmiermittel auf die Umgebungsbedingungen ab.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 70 mm auf, der Außendurchmesser beträgt 125 mm und die Baubreite liegt bei 31 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellensitzen und in standardisierten Lagergehäusen.
Der Buchstabe M steht für einen Massivkäfig aus Messing. Dieser Käfigtyp bietet eine hohe Festigkeit bei Schwingungen und Stoßbelastungen. Zudem dient Messing einer sauberen Führung der Wälzkörper über den gesamten Temperatureinsatzbereich von bis zu 150 Grad Celsius.
Die innere Lauffläche des Außenrings ist als durchgehende Hohlkugelfläche ausgeführt. Dadurch können sich der Innenring und die beiden Kugelreihen im Betrieb schrägstellen. Winkelfehler durch Gehäuseversatz oder nachgebende Wellen gleicht die Lagerung selbstständig aus, ohne dass unzulässige Kantenpressungen an den Wälzkörpern entstehen.
Da das offene Lager werkseitig ohne integrierte Dichtscheiben konstruiert ist, wird es im Betrieb extern geschmiert. Der Einsatz ist je nach Gehäusekonstruktion mit Schmierfett oder Industrieöl möglich. Eine externe Abdichtung der Lagerstelle ist erforderlich, um Schmierstoffverlust und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Diese Kennzeichnung steht für die Standardtoleranz von Wälzlagern für den allgemeinen Maschinenbau. Maß- und Laufgenauigkeit der Lagerringe bewegen sich innerhalb der regulären Normtoleranzen. Diese Präzisionsklasse ist auf Standardanwendungen in Industrieantrieben und allgemeinen Wellenlagerungen abgestimmt.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die Ringe aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Messingkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dieser den tatsächlichen Betriebstemperaturen der Lagerstelle entspricht.
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