NKE
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| 30 | 8,44 € | 75,87 € |
Das Nadellager (massiv) NKI95/26 von NKE Steyr bietet mit 95 mm Bohrung und Innenring eine hoch belastbare Lösung für enge radiale Bauräume.
Dieses einreihige Nadellager (massiv) NKI95/26 kombiniert spanend gefertigte Lagerringe mit zylindrischen Wälzkörpern hoher Tragfähigkeit. Durch den zugehörigen Innenring benötigt das Lager keine gehärtete und geschliffene Wellenlaufbahn. Mit den kompakten Abmessungen von 95 mm Innendurchmesser, 125 mm Außendurchmesser und 26 mm Breite nimmt das Bauteil vor allem hohe Radialkräfte auf kleinem Raum auf. Als offenes Wälzlager läuft es in öl- oder fettgeschmierten Umgebungen.
Typische Einsatzbereiche für das Nadellager (massiv) NKI95/26 liegen im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben sowie in industriellen Antriebssträngen. Konstrukteure nutzen diese Bauform vor allem dort, wo bei begrenztem radialem Bauraum starke Radialbelastungen auftreten. Durch die Loslagerfunktion kann die Lagerung axiale Längenänderungen der Welle ausgleichen. Die Ausführung in Normaltoleranz PN beziehungsweise ABEC 1 entspricht dem Standard für präzise Industrieanwendungen.
Dank des massiven Innenrings entfällt die aufwendige thermische und mechanische Bearbeitung des Wellenzapfens. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und unterstützt den Lauf im Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad. Für eine gleichmäßige Versorgung mit Schmierstoff besitzt der Außenring eine Umfangsnut mit Schmierbohrung. Die normale Radiallagerluft stellt dabei ein ausgeglichenes Betriebsspiel für standardmäßige Passungskombinationen bereit.
Dieses Wälzlager besitzt massive Ringe, einen stabilen Stahlblechkäfig und einen separaten Innenring. Mit den Maßen 95x125x26 mm nimmt es hohe Radialkräfte bei niedriger radialer Bauhöhe auf. Die Bauart fungiert als Loslager und führt die Welle in axialer Richtung nicht.
Der gehärtete Innenring bildet die präzise Laufbahn für den Nadelkranz. Dadurch muss die Welle selbst nicht gehärtet oder feinstbearbeitet sein. Dies erleichtert die Fertigung der Anschlusskonstruktion und erlaubt die direkte Montage auf normalem Wellenmaterial.
Über eine am Außenring angebrachte Umfangsnut mit Schmierbohrungen gelangt frisches Schmiermittel direkt in das Innere des Lagers. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Betrieb eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Normale Lagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel zwischen den Nadeln und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Spiel ist so bemessen, dass nach dem Einpressen von Innen- und Außenring im regulären Betriebstemperaturbereich ein freier Lauf ohne unzulässige Verspannung erhalten bleibt.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Begrenzt wird dieser Rahmen durch die Formstabilität der Komponenten und den verwendeten Stahlblechkäfig. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dieser für die Betriebstemperatur geeignet ist.
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