NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 13,37 € | 120,29 € |
Das Nadellager (massiv) NA4826 von NKE Steyr bietet mit den Maßen 130x165x35 mm eine hohe radiale Belastbarkeit bei geringem radialem Bauraumbedarf.
Das Nadellager (massiv) NA4826 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager von NKE Steyr mit spanend gefertigten Ringen. Es zeichnet sich durch die Kombination aus 130 mm Bohrung, 165 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite aus. Durch den zugehörigen Innenring lässt sich das Lager direkt auf ungehärteten oder nicht geschliffenen Wellen montieren. Diese Bauform kommt vor allem dort zum Einsatz, wo bei begrenztem radialem Einbauraum hohe Radialkräfte aufgenommen werden.
Das massive Nadellager NA4826 dient vorrangig als Loslager zur Aufnahme hoher Radialkräfte im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau. Da Nadellager keine axialen Führungskräfte aufnehmen, gleicht diese Ausführung axiale Wellenverschiebungen reibungsarm im Lagerinneren aus. Dies eignet sich für Lagerungen mit hohen Radialbelastungen bei kompakter Bauweise. Der Stahlblechkäfig sorgt für die geordnete Führung der Nadelrollen im Betrieb.
Der Innenring ermöglicht den Einsatz auch auf Wellen ohne gehärtete und geschliffene Laufbahn. Für eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung verfügt der massive Außenring über eine Umfangsnut samt Schmierbohrungen. Dies erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand. Das offene Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad ausgelegt. Das umgebende Gehäuse übernimmt dabei die Abdichtung der Lagerstelle gegen Verunreinigungen und Schmierstoffverlust.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 165 mm sowie eine Breite von 35 mm auf. Durch dieses Verhältnis von Bohrung zu Außendurchmesser beansprucht die Lagerstelle radial sehr wenig Raum, bietet jedoch durch die Linienberührung der Nadelrollen eine beachtliche radiale Tragfähigkeit.
Bei vielen Wellen ist die Lauffläche konstruktiv nicht gehärtet oder feinstbearbeitet. Der Innenring des NA4826 stellt eine maßgenaue, einsatzfertige Laufbahn für die Nadeln bereit. Dadurch entfällt die mechanische Oberflächenbearbeitung der Welle, was Fertigungsaufwand und Montagezeit bei der Wellenlagerung verringert.
Ein offenes Lager besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Der Anwender dichtet die Lagerstelle über die umgebende Gehäusekonstruktion ab, um Schmutzeintritt und Schmierstoffverlust zu vermeiden. Für das Nachschmieren verfügt der Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen, über die Schmierfett oder Schmieröl direkt zu den Wälzkörpern gelangt.
Dieses Nadellager wird mit normaler Radiallagerluft gefertigt, die für die meisten Standardanwendungen ohne extreme Temperaturunterschiede ausgelegt ist. Die Maß- und Laufgenauigkeit entspricht der genormten Toleranzklasse P0 bzw. PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht und für gängige Passungen im Maschinenbau ausgelegt ist.
Der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Begrenzt wird dieser Bereich im Wesentlichen durch die Maßstabilität der Komponenten und das Schmiermittel. Für den Betrieb empfiehlt sich die Wahl eines Schmierstoffs, dessen Viskosität und thermische Eignung auf diesen Temperaturbereich abgestimmt sind.
Nein, dieses einreihige Nadellager ist rein als Radiallager konzipiert und fungiert im System als Loslager. Es nimmt ausschließlich radiale Belastungen auf. Axiale Führungs- oder Haltekräfte müssen in der Konstruktion stets durch ein separates Axiallager oder ein geeignetes Festlager abgefangen werden.
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