NKE
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| 25 | 1,56 € | 29,57 € |
| 35 | 3,11 € | 28,02 € |
Das Nadellager (massiv) NKS60 von NKE Steyr bietet eine tragfähige, einreihige Lagerung auf 60x80x28 mm Bauraum für gehärtete Wellen.
Das Nadellager (massiv) NKS60 verbindet eine hohe radiale Belastbarkeit mit einer sehr niedrigen radialen Bauhöhe. Da dieses Wälzlager ohne Innenring ausgeführt ist, laufen die Nadeln direkt auf der entsprechend gehärteten sowie geschliffenen Welle. Konstrukteure erzielen dadurch größere Wellendurchmesser bei vorgegebenem Gehäuseraum. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im massiven Außenring und hält die Nadeln präzise auf Abstand. Das offene Lager verfügt über eine Umfangsnut samt Schmierbohrungen für den gezielten Schmierstoffzutritt von außen.
Das Nadellager (massiv) NKS60 eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen hohe Radialkräfte auf engem Raum aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzbereiche liegen in kompakten Industriegetrieben sowie Führungen im allgemeinen Maschinenbau. Aufgrund der Ausführung als reines Loslager nimmt das Wälzlager ausschließlich radiale Kräfte auf und lässt axiale Längsverschiebungen der Welle im Gehäuse zu. Eine externe axiale Führung der Welle ist daher konstruktiv durch entsprechende Anlaufflächen oder Festlager vorzusehen.
Der Verzicht auf einen separaten Innenring reduziert den radialen Bauraumbedarf und verringert das rotierende Bauteilgewicht. Für den Lauf der Wälzkörper dient der Wellenzapfen unmittelbar als Laufbahn. Die Gegenlauffläche auf der Welle muss hierfür gehärtet sowie feinstbearbeitet sein, um den Laufanforderungen der Toleranzklasse P0/PN zu genügen. Die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung unterstützt dabei die kontinuierliche Zufuhr von Öl oder Schmierfett direkt an die Kontaktzone der Nadeln.
Das Lager weist eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 28 mm auf. Da kein Innenring vorhanden ist, bestimmt der Bohrungsdurchmesser von 60 mm direkt das Laufbahnmaß der Welle.
Ohne Innenring baut die Lagerstelle radial besonders kompakt, da die Nadeln unmittelbar auf der Welle abwälzen. Diese Konstruktionsweise erlaubt stärkere Wellendurchmesser bei identischem Gehäusedurchmesser, was die Steifigkeit der gesamten Wellenführung erhöht.
Das Nadellager deckt einen Betriebsbereich von -20 bis +100 Grad Celsius ab. Der verbaute Stahlblechkäfig und der massive Außenring sind für diese Spanne ausgelegt und harmonieren mit den dafür spezifizierten Schmierstoffen.
Der Außenring ist mit einer Umfangsnut sowie Schmierbohrungen versehen, die das Nachschmieren mit Öl oder Fett von außen ermöglichen. Da das Lager offen ausgeführt ist, muss die Abdichtung gegen Schmutz und Schmierstoffverlust über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen.
Die normale Radiallagerluft definiert das herstellerseitig ausgelegte Betriebsspiel. Bei Bauformen ohne Innenring stellt sich das reale Betriebsspiel erst nach der Montage ein und hängt maßgeblich von den Fertigungstoleranzen der geschliffenen Welle sowie der Gehäusebohrung ab.
Das Lager ist in Toleranzklasse P0/PN ausgeführt, was international der Norm ABEC 1 entspricht. Diese Standardgenauigkeit eignet sich für die regulären Anforderungen im industriellen Maschinenbau.
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