NKE
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Das Nadellager (massiv) NK73/35 von NKE Steyr bietet bei Abmessungen von 73x90x35 mm eine hoch belastbare, einreihige Radiallagerung ohne Innenring.
Beim Nadellager (massiv) NK73/35 handelt es sich um ein offenes Wälzlager, das für hohe radiale Kräfte bei geringem radialem Bauraum ausgelegt ist. Die Ausführung stammt von NKE Steyr und verzichtet konstruktionsbedingt auf einen Innenring. Dadurch laufen die Wälzkörper unmittelbar auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Das Lager verfügt über einen Stahlblechkäfig, der die Nadeln präzise führt, sowie normale Radiallagerluft für vielseitige Industrieanwendungen.
Konstrukteure setzen dieses massive Nadellager vor allem dort ein, wo hohe Radiallasten auftreten, der radiale Einbauraum jedoch stark begrenzt ist. Durch den Außendurchmesser von 90 mm und die Breite von 35 mm eignet sich die Baueinheit für kompakte Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau. Da es sich um ein offenes Loslager handelt, nimmt es keine Axialkräfte auf, gleicht aber axiale Längenänderungen der Welle innerhalb des Gehäuses reibungsarm aus.
Weil das Lager ohne Innenring montiert wird, dient die Welle direkt als Laufbahn für den einreihigen Nadelkranz. Daher muss die Wellenoberfläche entsprechend gehärtet und feinstbearbeitet sein, um Verschleiß zu vermeiden. Für die Schmierstoffversorgung besitzt der Außenring eine Umfangsnut mit Schmierbohrung. Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad spezifiziert und entspricht der gängigen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Wälzlager zeichnet sich durch einen massiven Außenring mit Nadelkranz ohne Innenring aus. Bei einer Bohrung von 73 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 35 mm nimmt die einreihige Konstruktion hohe Radialkräfte auf kleinstem Bauraum auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Nadeln gleichmäßig.
Da die Ausführung ohne Innenring konstruiert ist, laufen die Nadeln direkt auf dem Wellenzapfen. Die Gegenlauffläche auf der Welle erfordert eine gehärtete sowie fein bearbeitete Oberfläche. Maßhaltigkeit und Formgenauigkeit der Welle bestimmen in dieser Einbausituation direkt das wirksame Lagerspiel und die Lebensdauer der gesamten Lagerstelle.
Die Nachschmierung erfolgt über eine im massiven Außenring integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrung. Schmierstoff gelangt dadurch direkt zwischen Käfig und Nadeln. Da es sich um ein ungedichtetes, offenes Lager handelt, muss die umgebende Gehäusekonstruktion das Schmiermittel im Lager halten und vor Schmutzeintrag schützen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten der Außenring und der verbaute Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auswahl des passenden Schmierstoffs sollten Anwender darauf achten, dass dessen thermische Einsatzgrenzen mit den Umgebungsbedingungen der Lagerstelle harmonieren.
Das Lager ist in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN gefertigt, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsklasse deckt die üblichen Anforderungen im Maschinen- und Anlagenbau ab. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft ermöglicht sie einen reibungslosen Einbau bei standardisierten Gehäusepassungen.
Nein, diese Bauart dient ausschließlich als reines Radiallager. Durch den Verzicht auf Führungsborde für Axialkräfte fungiert die Einheit als klassisches Loslager. Axiale Führungsaufgaben der Welle müssen stets von separaten Wälzlagern, wie Axiallagern oder kombinierten Lagereinheiten, in der Gesamtlagerung übernommen werden.
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