ZEN
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Das Nadellager (massiv) NK47/20 von ZEN bietet mit den Abmessungen 47x57x20 mm eine bauraumsparende Lagerung für hohe radiale Lasten.
Das Nadellager (massiv) NK47/20 stellt eine tragfähige Lösung für radiale Kräfte bei geringem radialem Bauraum dar. Durch die Ausführung von ZEN mit 47 mm Bohrung, 57 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite nutzt dieses einreihige Wälzlager den vorhandenen Platz im Gehäuse effizient aus. Die offene Bauart ermöglicht eine direkte Einbindung in bestehende Schmiersysteme, während die spanend gefertigte Außenhülse eine hohe Formstabilität im Betrieb unterstützt.
Konstrukteure nutzen das Nadellager (massiv) NK47/20 vorrangig in kompakten Baugruppen oder allgemeinen Wellenlagerungen mit reiner Radialbelastung. Die massive Bauform nimmt erhebliche Querkräfte auf, benötigt jedoch durch den Verzicht auf einen Innenring nur eine minimale Bauhöhe. Da es sich um ein Loslager handelt, gleicht die Baugruppe axiale Längenänderungen der Welle aus. Die offene Konstruktion eignet sich für saubere Umgebungen mit externer Öl- oder Fettschmierung.
Beim Nadellager (massiv) NK47/20 laufen die Nadeln direkt auf der Welle, wodurch Sie wertvollen radialen Bauraum einsparen. Diese Konstruktion setzt eine gehärtete und geschliffene Lauffläche auf der Welle voraus. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad. Über die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung führen Sie Schmierstoff von außen zu, während die normale Radiallagerluft für berechenbare Laufeigenschaften sorgt.
Mit 47 mm Bohrungsdurchmesser, 57 mm Außendurchmesser sowie einer Gesamtbreite von 20 mm entspricht das Lager den festgelegten Maßen. Diese Werte beziehen sich auf den Hüllkreis der Nadeln und den massiven Außenring. Vor der Montage sollten der Lagersitz im Gehäuse sowie der Durchmesser der Welle auf diese Abmessungen abgestimmt werden.
Durch den Verzicht auf einen Innenring sparen Sie bei der Konstruktion radialen Bauraum und reduzieren das Gesamtgewicht der Baugruppe. Die Wälzkörper laufen direkt auf der montierten Welle. Für einen reibungsarmen Lauf muss die Wellenoberfläche entsprechend gehärtet und feinbearbeitet sein, um den mechanischen Anforderungen der Wälzkörper standzuhalten.
Über die außenliegende Schmiernut und die Schmierbohrung gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt in das Innere des Wälzlagers. Dies erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand erheblich, da Schmierkanäle im Gehäuse das Schmiermittel unmittelbar an die umlaufenden Nadeln und den Stahlblechkäfig weiterleiten können.
Die zulässige Betriebstemperatur dieses Lagers liegt zwischen -20 und +100 Grad. Für gebräuchliche thermische Umgebungen im allgemeinen Maschinenbau ist dieser Rahmen ausgelegt. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten empfiehlt sich ein abgestimmter Schmierstoff, damit die Schmierwirkung an Wälzkörpern und Laufbahnen erhalten bleibt.
Die normale Radiallagerluft definiert das herstellerseitig vorgesehene radiale Spiel der Wälzkörper zwischen Außenring und Welle unter Standardbedingungen. Sie dient dazu, dass das Lager nach dem Einbau in das Gehäuse und unter Erwärmung frei dreht, ohne vorzeitige Verspannungen oder erhöhte Reibung aufzubauen.
Der Käfig aus Stahlblech hält die einzelnen Nadeln auf Abstand zueinander und führt sie sicher durch die Lastzone. Er zeichnet sich durch Festigkeit bei geringem Eigengewicht aus und hält den mechanischen Beanspruchungen im vorgegebenen Temperaturbereich stand. Zudem begünstigt die Käfigform eine ungehinderte Zirkulation des Schmierstoffs.
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