NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 6,74 € | 128,03 € |
| 20 | 13,47 € | 121,30 € |
Das zweireihige Nadellager (massiv) RNA6919 von NKE Steyr (110x130x63 mm) bietet ohne Innenring eine hohe radiale Belastbarkeit auf engem Bauraum.
Mit dem Nadellager (massiv) RNA6919 erhalten Sie ein spanend gefertigtes Wälzlager von NKE Steyr in offener Ausführung. Das Bauteil besitzt einen Hüllkreisdurchmesser von 110 mm an der Bohrung, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 63 mm. Da die Nadeln direkt auf der Welle abrollen, benötigt die Konstruktion keinen separaten Innenring. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig. Für die Schmierstoffversorgung verfügt das Lager über eine Umfangsnut samt Schmierbohrungen im massiven Außenring.
Dieses zweireihige Lager dient vor allem als Loslager bei Anwendungen mit rein radialen Belastungen. Typische Einsatzfelder finden sich im Maschinenbau an Lagerstellen, bei denen der radiale Einbauraum stark begrenzt ist. Durch den Verzicht auf den Innenring lässt sich der Wellendurchmesser im Verhältnis zum Gehäusequerschnitt groß wählen. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, lässt es sich direkt an eine externe oder zentrale Schmierstoffversorgung anbinden.
Weil das Lager ohne eigenen Innenring konstruiert ist, fungiert die Oberfläche der Welle unmittelbar als Laufbahn für die Nadeln. Konstrukteure sollten daher darauf achten, dass der Wellensitz entsprechend gehärtet und feinstbearbeitet ist. Die normale Radiallagerluft stellt sich erst durch das Zusammenwirken des Wellendurchmessers mit dem Nadelkranz und dem Gehäuse ein. Bei der Fertigung entspricht das Lager der Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1. Es eignet sich für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius.
Das Bauteil besitzt einen spanend gefertigten Außenring mit integriertem Stahlblechkäfig und zwei Nadelreihen, kommt jedoch ohne Innenring aus. Bei Abmessungen von 110 mm Innendurchmesser, 130 mm Außendurchmesser und 63 mm Breite ermöglicht es hoch belastbare Lagerungen bei geringer radialer Bauhöhe.
Die Bauform ohne Innenring erlaubt einen größeren Wellendurchmesser bei vorgegebenem Gehäusedurchmesser, wodurch die gesamte Konstruktion an Steifigkeit gewinnt. Allerdings muss die zugehörige Welle gehärtet und geschliffen sein, da die Nadeln unmittelbar auf dem Wellenzapfen abrollen.
Der Außenring ist werkseitig mit einer umlaufenden Schmiernut und entsprechenden Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen lässt sich Schmierstoff wie Öl oder Schmierfett direkt von außen zwischen die beiden Nadelreihen in das offene Wälzlager einbringen.
Dieses Wälzlager entspricht der normalen Toleranzklasse P0 (vergleichbar mit PN oder ABEC 1). Es verfügt über eine normale Radiallagerluft. Das effektive Betriebsspiel hängt maßgeblich von den Fertigungstoleranzen der genutzten Welle und der Gehäusebohrung ab.
Ausgelegt ist das Bauteil für einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius. Sowohl der formstabile Stahlblechkäfig als auch die massiven Ringkomponenten halten diesen thermischen Einsatzbedingungen im industriellen Betrieb stand.
Der Käfig trennt die Wälzkörper der beiden Reihen gleichmäßig voneinander, verhindert ein gegenseitiges Berühren der Nadeln und führt sie geführt in der Lastzone. Dies reduziert die innere Reibung und begünstigt einen ruhigen Lauf des Lagers.
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