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Das Nadellager (massiv) NK70/35 von NKE Steyr bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei kompakten Abmessungen von 70x85x35 mm ohne Innenring.
Das Nadellager (massiv) NK70/35 von NKE Steyr ist ein einreihiges Wälzlager für platzsparende Konstruktionen. Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 70 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm und einer Baubreite von 35 mm nimmt diese Ausführung hohe radiale Kräfte auf. Da die Variante ohne Innenring ausgeführt ist, laufen die Nadeln unmittelbar auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Dies ermöglicht kompakte Gehäuseabmessungen im Maschinen- und Getriebebau. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vor allem dort, wo bei stark begrenztem radialem Bauraum hohe Radialkräfte wirken. Die Bauform eignet sich für Lagerungsstellen, an denen das Lager als Loslager axiale Längenänderungen der Welle ausgleicht. Die offene Konstruktion erfordert ein abgedichtetes Umfeld, erlaubt im Gegenzug jedoch den direkten Durchfluss von Schmieröl oder Schmierfett zur Schmierung.
Weil das NK70/35 keinen Innenring besitzt, übernimmt die Wellenoberfläche die Funktion der Laufbahn. Die Welle muss daher gehärtet und feingeschliffen sein, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Über die Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring lässt sich der Schmierstoff direkt in den Nadelkranz leiten. Bei normaler Radiallagerluft und Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich das Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad.
Mit einer Bohrung bzw. einem Nadelhüllkreis von 70 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm und einer Breite von 35 mm zeichnet sich dieses Lager durch eine geringe radiale Bauhöhe aus. Die Ausführung wird ohne eigenen Innenring montiert, sodass die Welle direkt als Laufbahn dient.
Der massive Außenring verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung. Über diese Öffnungen lässt sich Schmierfett oder Schmieröl bei Bedarf von außen direkt zwischen die Nadeln und den Stahlblechkäfig nachführen. Die offene Bauweise erlaubt zudem die Zirkulation vorhandener Schmierstoffe im Gehäuse.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad. Für den zuverlässigen Betrieb bei Grenztemperaturen ist die passende Auswahl eines thermisch abgestimmten Schmierstoffs entscheidend.
Dieses Wälzlager entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 (auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet) und verfügt über normale Radiallagerluft. Das radiale Betriebsspiel stellt sich im eingebauten Zustand über die Passung des Außenrings im Gehäuse sowie das Maß der gehärteten Welle ein.
Der Stahlblechkäfig hält die einzelnen Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitiges Berühren. Dies mindert Reibung sowie Wärmeentwicklung. Der Käfig führt die Nadeln über die gesamte Tragbreite von 35 mm parallel zur Drehachse.
Der Verzicht auf den Innenring spart radialen Bauraum und ermöglicht die Verwendung einer steiferen Welle bei gleichem Außendurchmesser von 85 mm. Voraussetzung für diese Bauform ist eine gehärtete und geschliffene Oberfläche des Wellensitzes.
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