NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,46 € | 8,67 € |
| 50 | 0,92 € | 8,21 € |
| 100 | 1,37 € | 7,76 € |
Das Nadellager (massiv) NK15/12 von NKE Steyr bietet eine kompakte, hochbelastbare Radiallagerung mit 15 mm Hüllkreisdurchmesser auf engstem Raum.
Das Nadellager (massiv) NK15/12 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager ohne Innenring, das direkt auf einer gehärteten Welle abwälzt. Mit einem Außendurchmesser von 23 mm und einer Breite von 12 mm eignet sich das offene Lager für Konstruktionen mit geringem radialem Einbauraum. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper geordnet. Über die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung binden Sie das Lager direkt an bestehende Schmiersysteme an.
Dieses Nadellager nutzen Konstrukteure und Instandhalter vor allem dort, wo hohe radiale Kräfte bei minimaler Bauhöhe aufgenommen werden müssen. Durch den Verzicht auf einen separaten Innenring spart die Lagerung wertvollen Bauraum ein. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getriebestufen sowie in Führungs- und Lagerstellen mit begrenztem radialem Bauraum. Das offene Bauteil erfordert eine geschützte Gehäuseumgebung und deckt Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad ab.
Da das Lager ohne Innenring ausgeführt ist, dient die Oberfläche der Welle unmittelbar als Laufbahn für die Nadeln. Für einen reibungsarmen Lauf sollte die Welle daher gehärtet und feinstbearbeitet sein. Für die Auslegung und Montage stehen die normale Radiallagerluft sowie die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 zur Verfügung. Über die umlaufende Nut mit Schmierbohrung führen Sie Schmierstoffe direkt in die Laufbahn ein.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 15 mm, der dem Hüllkreis der Nadeln entspricht. Der Außendurchmesser beträgt 23 mm und die Baubreite liegt bei 12 mm. Diese genormten Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in Baugruppen, die für Nadellager der massiven NK-Baureihe ausgelegt sind.
Durch den Entfall des Innenrings reduziert sich der radiale Bauraumbedarf auf ein Minimum. Die Wälzkörper laufen direkt auf der Welle, was eine kompakte und steife Konstruktion ermöglicht. Voraussetzung für den Einsatz ist eine Welle, die an der Kontaktstelle gehärtet und geschliffen ist.
Die umlaufende Nut am Außenring dient der gezielten Verteilung von Schmierfett oder Schmieröl. Der Schmierstoff gelangt über die Bohrung direkt zwischen Nadeln und Käfig. Dadurch lässt sich das Lager im laufenden Betrieb einfach nachschmieren, was Verschleiß mindert und die Betriebssicherheit der Lagerstelle erhöht.
Für dieses Nadellager gilt ein spezifizierter Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius. Sowohl der massive Außenring als auch der verbaute Stahlblechkäfig sind für diesen Arbeitsbereich ausgelegt. Bei der Auswahl sollten Sie berücksichtigen, dass das eingesetzte Schmiermittel ebenfalls für diesen Temperaturbereich geeignet sein muss.
Diese Angabe bezeichnet die Standard-Genauigkeitsklasse für Maß- und Lauffehlertoleranzen bei Wälzlagern. Sie entspricht den regulären Industrieanforderungen für allgemeine Maschinenbauanwendungen. Die Fertigung nach P0 bzw. ABEC 1 trägt dazu bei, dass das Bauteil mit genormten Gehäusepassungen harmoniert.
Da das Lager werkseitig offen und ohne integrierte Dichtungen gefertigt wird, muss der Schutz vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit über die umgebende Konstruktion erfolgen. In der Praxis übernehmen externe Dichtringe oder Gehäusedeckel diese Aufgabe, um das Austreten von Schmierstoff und das Eindringen von Schmutz zu verhindern.
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