NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,88 € | 16,79 € |
| 25 | 1,76 € | 15,91 € |
| 50 | 2,65 € | 15,02 € |
Das Nadellager (massiv) NKI25/30 von NKE Steyr bietet bei Maßen von 25x38x30 mm und integriertem Innenring eine kompakte Lösung für radiale Führungen.
Das Nadellager (massiv) NKI25/30 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager von NKE Steyr mit einem Innendurchmesser von 25 mm, einem Außendurchmesser von 38 mm und einer Breite von 30 mm. Die massive Bauweise verleiht dem Lager eine hohe Steifigkeit auf engem Bauraum. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und ausgelegt für eine normale Radiallagerluft, arbeitet die offene Ausführung in einem Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad. Die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 steht für genormte Einbaumaße.
Konstrukteure nutzen das Nadellager (massiv) NKI25/30 vor allem in Einbauräumen mit begrenztem radialem Platz, an denen reine Radialkräfte aufgenommen werden sollen. Da das Lager über einen eigenen Innenring verfügt, eignet es sich für Wellen, deren Oberfläche nicht gehärtet oder feingeschliffen ist. Typische Einsatzbereiche finden sich in kompakten Baugruppen des allgemeinen Maschinenbaus mit reinen Radiallasten. Als Loslager konzipiert, gleicht es axiale Längenänderungen der Welle innerhalb des Lagers reibungsarm aus.
Der vorhandene Innenring vereinfacht die Wellengestaltung, da keine gesondert gehärtete Laufbahn auf der Welle erforderlich ist. Gleichzeitig ermöglicht die Umfangsnut mit Schmierbohrung am massiven Außenring eine direkte Nachschmierung im eingebauten Zustand. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, stimmen Anwender Schmierstoff und externe Gehäuseabdichtung exakt auf die Umgebungsbedingungen ab. Der Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Nadeln präzise und sorgt für einen gleichmäßigen Lauf.
Mit einer Bohrung von 25 mm, einem Außendurchmesser von 38 mm und einer Baubreite von 30 mm weist das Lager ein kompaktes Querschnittsverhältnis auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Einbau in genormten Gehäusesitzen und Wellenabsätzen des allgemeinen Maschinenbaus.
Ein Innenring macht das Härten und Schleifen der Wellenoberfläche überflüssig. Die Wälzkörper laufen direkt auf der präzise bearbeiteten Oberfläche des gehärteten Innenrings. Dies verringert den Fertigungsaufwand der Welle und erleichtert die Montage sowie den Austausch bei Wartungsarbeiten.
Das Lager besitzt am Außenring eine umlaufende Nut mit Schmierbohrung, über die Schmierstoff gezielt zu den Wälzkörpern gelangt. Da keine integrierten Dichtscheiben verbaut sind, erfolgt die Versorgung über das Gehäuse mittels Fett oder Öl. Eine externe Gehäusedichtung hält Verunreinigungen fern.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das Radialspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Standardspiel ist dafür ausgelegt, dass das Lager nach dem Aufpressen auf Welle und Gehäusebohrung mit den üblichen Passungen frei und ohne Klemmen abrollt.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Wälzkörper, der Stahlblechkäfig und die massiven Lagerringe ihre Formstabilität. Erforderlich ist hierbei die Wahl eines Schmierstoffs, der für die jeweilige Betriebstemperatur der Anlage freigegeben ist.
Der Käfig aus Stahlblech trennt die einzelnen Nadeln voneinander und führt sie parallel zur Drehachse durch die Lastzone. Er verhindert die gegenseitige Berührung der Wälzkörper, vermindert dadurch Reibung sowie Wärmeentwicklung und hält die Nadeln auch bei Schwingungen stabil in Position.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint