NKE
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Das Nadellager (massiv) NA4832 von NKE Steyr bietet mit Innenring hohe radiale Tragkraft bei 160 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite.
Das Nadellager (massiv) NA4832 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager von NKE Steyr mit separatem Innenring und spanend gefertigtem Außenring. Typischerweise dient diese Bauform der Aufnahme hoher radialer Kräfte bei begrenztem radialem Bauraum. Durch die massiven Ringe und den geführten Nadelkranz nimmt das Lager hohe Radiallasten auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Mit der Toleranzklasse P0/PN und normaler Radiallagerluft eignet sich das Wälzlager für klassische Industrieanwendungen.
Der Einsatz erfolgt primär in Lagerungsanordnungen, bei denen hohe radiale Kräfte auf Welle und Gehäuse wirken, der radiale Bauraum jedoch begrenzt ist. Da es sich um ein reines Radiallager ohne axiale Führungsfunktion handelt, fungiert die Baugruppe im System als Loslager. Axiale Führungskräfte müssen über separate Bauteile aufgenommen werden.
Da es sich um eine offene Ausführung handelt, ist eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit vorzusehen. Der zugehörige Innenring erlaubt den direkten Einsatz auf ungehärteten Wellen. Über die Umfangsnut mit Schmierbohrungen lässt sich Schmierstoff gezielt nachführen. Bei der Auslegung sind der zulässige Betriebstemperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius sowie die normale Radiallagerluft zu berücksichtigen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 160 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 40 mm auf. Durch das Verhältnis von Innendurchmesser zu kompakter radialer Bauhöhe eignet es sich für platzsparende Wellenlagerungen. Vor dem Einbau sind die Lagersitze auf die entsprechenden Abmessungen abzustimmen.
Der Innenring dient als gehärtete und geschliffene Laufbahn für die Nadeln. Dadurch entfällt die Anforderung, die Welle selbst als gehärtete Wälzkörperlaufbahn auszuführen. Bei der Montage lässt sich der Innenring getrennt vom Außenring mit dem Nadelkranz auf die Welle aufziehen, was die Handhabung bei engen Bauräumen erleichtert.
Die Schmierstoffzufuhr erfolgt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen am Außenring. Über diesen Kanal gelangt das Schmiermittel direkt zwischen die Wälzkörper. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, muss die Lagerstelle im Gehäuse extern gegen Schmiermittelverlust abgedichtet werden.
Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 definiert die reguläre Standard-Genauigkeitsklasse für Industrie-Wälzlager. Sie legt fest, in welchen zulässigen Maß- und Formgrenzen Innen- und Außendurchmesser sowie die Planlaufgenauigkeit gefertigt sind. Diese Klasse genügt für den Großteil aller industriellen Antriebsanwendungen ohne spezielle Hochpräzisionsanforderungen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Begrenzend wirken dabei vor allem die Schmierstoffbeständigkeit sowie die Formstabilität der Komponenten. Für den Betrieb ist das gewählte Schmiermittel auf die auftretenden Betriebstemperaturen innerhalb dieses Fensters abzustimmen.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper reibungsarm und hält die Nadeln auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Die Konstruktion aus gepresstem Stahlblech verbindet geringes Eigengewicht mit Formstabilität für radiale Belastungen. Zudem verhält sich das Material neutral gegenüber allen gängigen mineralischen Schmierölen und Schmierfetten.
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