NKE
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| 30 | 4,94 € | 44,45 € |
Das Nadellager (massiv) NKIS65 von NKE Steyr nimmt bei kompakten Abmessungen von 65x95x28 mm hohe Radialkräfte zuverlässig auf.
Das Nadellager (massiv) NKIS65 fungiert als hoch belastbares Wälzlager für industrielle Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum. Dank des massiven Außenrings und der zylindrischen Wälzkörper überträgt dieses Wälzlager erhebliche radiale Kräfte bei hoher Steifigkeit. Die Ausführung umfasst einen separaten Innenring, sodass keine speziell gehärtete Wellenlaufbahn erforderlich ist. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getriebestufen sowie in Förder- und Antriebssträngen.
Konstrukteure nutzen diese einreihige Bauform bevorzugt dort, wo kompakte Abmessungen mit hoher radialer Tragfähigkeit zusammentreffen. Das Lager dient klassisch als Loslager, wodurch es thermische Längenausdehnungen der Welle im Gehäuse ausgleicht. NKE Steyr fertigt das Lager mit einer integrierten Umfangsnut und Schmierbohrungen. Dadurch gelangt das Schmiermittel im Betrieb gezielt an die Kontaktflächen zwischen Nadeln, Käfig und Laufbahn.
Durch den zugehörigen Innenring montieren Sie das Nadellager direkt auf herkömmlichen Wellen ohne aufwendiges Härten oder Feinschleifen des Wellensitzes. Die offene Bauform ohne Dichtungen erlaubt eine reibungsarme Schmierung direkt über den Ölkreislauf der Maschine oder über Fett im abgedichteten Gehäuse. Der robuste Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auch bei dynamischen Belastungen und ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad ausgelegt.
Das Lager kombiniert einen massiven Außenring mit einem Nadelkranz und einem zugehörigen Innenring. Gegenüber Kugellagern bietet die linienförmige Berührung der Nadeln eine hohe radiale Belastbarkeit bei geringer Bauhöhe. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Die Hauptabmessungen betragen 65 mm Bohrungsdurchmesser am Innenring, 95 mm Außendurchmesser am Außenring sowie eine Baubreite von 28 mm. Diese genormten Dimensionen ermöglichen einen direkten Austausch in bestehenden Getrieben oder Gehäusekonstruktionen.
Über die außen umlaufende Schmiernut und die zugehörigen Radialbohrungen lässt sich das offene Lager im laufenden Betrieb nachschmieren. Schmierfett oder Schmieröl gelangt auf diesem Weg ohne Umwege direkt in den Wälzkörperbereich und schützt vor frühzeitigem Verschleiß.
Die normale Lagerluft trägt dazu bei, dass das Lager nach dem Einpressen in Gehäuse und Welle den nötigen Betriebsspielraum behält. Sie verhindert ein Klemmen der Nadeln bei elastischer Verformung oder wärmebedingter Ausdehnung im Temperaturbereich zwischen -20 und +100 Grad.
Ein Innenring kommt zum Einsatz, wenn die Maschinenwelle nicht gehärtet oder feinstbearbeitet ist. Der gehärtete Innenring stellt eine geeignete Gegenlauffläche für die Nadeln dar und schont die Welle vor direktem Abrieb durch die Wälzkörper.
NKE AUSTRIA GmbH
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