NTN
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Das Nadellager (massiv) NK38/30 R von NTN kombiniert kompakte Abmessungen von 38x48x30 mm mit hoher radialer Belastbarkeit auf gehärteten Wellenlaufbahnen.
Das Nadellager (massiv) NK38/30 R von NTN Nadellager ist ein einreihiges, offenes Wälzlager ohne Innenring für präzise geführte Radiallasten. Durch den Verzicht auf einen Innenring laufen die Nadeln unmittelbar auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Dies ermöglicht eine besonders kompakte Bauweise bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit. Das Lager weist eine Bohrung von 38 mm, einen Außendurchmesser von 48 mm sowie eine Breite von 30 mm auf und entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Konstrukteure nutzen das Nadellager (massiv) NK38/30 R vorrangig in Bauräumen mit stark begrenzter radialer Bauhöhe und reiner Radialbelastung. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben sowie in mechanischen Führungen, bei denen die Welle als gehärtete Laufbahn dient. Da das Lager axial nicht fixiert, fungiert es rein als Loslager. Die integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrung unterstützt die kontinuierliche Schmierstoffversorgung im Betrieb über die Gehäuseseite.
Weil dieses Nadellager ohne Innenring ausgeführt ist, muss der Wellenzapfen die Funktion der inneren Laufbahn voll übernehmen. Sie stimmen die Oberflächengüte und Härte der Welle direkt auf die Wälzkörper ab, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand. Zudem eignet sich das offene Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius und erfordert eine betriebsseitige Abdichtung gegen Schmutzeintrag.
Das Nadellager weist einen Innendurchmesser von 38 mm, einen Außendurchmesser von 48 mm und eine Gesamtbreite von 30 mm auf. Das Maß von 38 mm entspricht dabei dem Hüllkreisdurchmesser der Nadeln, da die Einheit ohne separaten Innenring konstruiert ist und direkt auf der entsprechend vorbereiteten Welle aufsitzt.
Die Ausführung ohne Innenring spart wertvollen radialen Bauraum ein und erlaubt größere Wellendurchmesser bei gegebenem Gehäusedurchmesser. Die Nadeln laufen unmittelbar auf der Welle, wodurch die radiale Steifigkeit der Konstruktion zunimmt. Voraussetzung für den Einsatz ist eine gehärtete und feinstbearbeitete Lauffläche auf der Welle.
Diese Ausführung wird mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Die tatsächliche Betriebsradialluft bildet sich nach dem Einpressen in das Lagergehäuse und in Abhängigkeit vom tatsächlichen Maß des Wellenlaufbahndurchmessers aus. Ein sorgfältig abgestimmtes Passungsspiel unterstützt die gleichmäßige Lastverteilung und Laufruhe im laufenden Betrieb.
Am massiven Außenring befinden sich eine eingestochene Umfangsnut sowie Schmierbohrungen. Diese Konstruktion erleichtert das Nachschmieren über einen im Gehäuse vorgesehenen Schmierkanal erheblich. Das offene Lager benötigt im Einbauzustand externen Schutz gegen Partikel sowie Schmieröl oder Schmierfett passend zu den Betriebsbedingungen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. Dieser Einsatzbereich resultiert aus der thermischen Stabilität der Lagerkomponenten und des Stahlblechkäfigs. Wählen Sie den verwendeten Schmierstoff so aus, dass dessen thermische Grenzen diesen Temperaturkorridor der Anlage zuverlässig abdecken.
Die Fertigung erfolgt gemäß Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Dieser Standard genügt den typischen Präzisionsanforderungen im allgemeinen Maschinen-, Apparate- und Getriebebau. Für einen einwandfreien Lauf kommt es ergänzend auf die geometrische Formgenauigkeit und Oberflächenqualität der Gegenlauffläche auf der Welle an.