NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 0,64 € | 5,81 € |
| 150 | 0,96 € | 5,49 € |
| 250 | 1,29 € | 5,16 € |
Das Nadellager (massiv) NK10/16 von NKE Steyr bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei kompakten Abmessungen von 10x17x16 mm ohne eigenen Innenring.
Das Nadellager (massiv) NK10/16 von NKE Steyr ist ein einreihiges, offenes Wälzlager für Konstruktionen mit stark begrenztem radialem Bauraum. Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 10 mm, einem Außendurchmesser von 17 mm sowie einer Breite von 16 mm ermöglicht die Bauform besonders schlanke Lagerungen. Da dieses massive Nadellager ohne Innenring konzipiert ist, laufen die zylindrischen Nadelrollen direkt auf der Welle. Das Bauteil weist eine normale Radiallagerluft auf und entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Die Bauform kommt vor allem an Lagerstellen zum Einsatz, an denen hohe Radialkräfte bei minimalem radialem Bauraum aufgenommen werden müssen. Einsatzbereiche finden sich in kompakten mechanischen Baugruppen des allgemeinen Maschinenbaus. Der massive Außenring sorgt für eine hohe Formstabilität im Gehäusesitz. Durch die offene Ausführung ohne eigene Dichtscheiben ist das Lager für Einbaustellen vorgesehen, die über eine externe Abdichtung und eine Schmierstoffversorgung verfügen.
Beim Einsatz des NK10/16 dient der Wellenzapfen unmittelbar als innere Laufbahn des Wälzlagers. Für einen verschleißarmen Betrieb sollte die Oberfläche der Welle gehärtet und fein geschliffen ausgeführt sein. Der Verzicht auf einen Innenring spart wertvollen Bauraum und reduziert das Gewicht der gesamten Lagerung. Zur Erleichterung der Nachschmierung besitzt der Außenring eine Schmiernut mit Schmierbohrung, über die Schmierstoff gezielt zu Käfig und Nadelrollen gelangt.
Dieses einreihige Nadellager weist einen Innendurchmesser von 10 mm am Nadelhüllkreis, einen Außendurchmesser von 17 mm sowie eine Breite von 16 mm auf. Da die Ausführung keinen Innenring besitzt, entspricht der Hüllkreisdurchmesser direkt dem Durchmesser der aufzunehmenden Welle. Das Bauteil baut dadurch radial extrem kompakt.
Bei Lagern ohne Innenring laufen die Wälzkörper unmittelbar auf dem Wellenkörper ab. Der Lagersitz übernimmt damit die Funktion der inneren Laufbahn. Anwender müssen darauf achten, dass die Welle gehärtet sowie feinbearbeitet ist, um übermäßigen Abrieb zu vermeiden und einen gleichmäßigen Lauf zu unterstützen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behalten die metallischen Lagerkomponenten und der verbaute Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auslegung der Schmierung sollten Anwender darauf achten, dass das Schmiermittel für den jeweiligen thermischen Bereich freigegeben ist.
Der Außenring ist mit einer Umfangsnut sowie Schmierbohrungen ausgestattet. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich dadurch von außen gezielt in das Lagerinnere leiten. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtungen handelt, schützt eine externe Gehäuseabdichtung den Schmierstoff vor Schmutzeintrag und Austritt.
Die Toleranzklasse P0 (nach DIN auch als Normaltoleranz PN bezeichnet, vergleichbar mit ABEC 1) definiert die Standard-Genauigkeit für Industrie-Wälzlager. Sie regelt zulässige Grenzabweichungen von Abmessungen und Formtoleranzen. Für Standardanwendungen im Maschinen- und Vorrichtungsbau bietet diese Präzisionsstufe eine bewährte, wirtschaftliche Lösung.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Rollen einreihig und verhindert den gegenseitigen Kontakt der Wälzkörper. Das mindert die Reibung und die Wärmeentwicklung während der Rotation. Käfige aus Stahlblech zeichnen sich durch hohe Festigkeit bei geringem Platzbedarf aus und vertragen den vollen Temperaturbereich des Lagers.
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