NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 0,42 € | 8,07 € |
| 50 | 0,85 € | 7,64 € |
| 100 | 1,27 € | 7,22 € |
Das Nadellager (massiv) NK12/16 +1R9X12X16 von NTN Nadellager kombiniert kompakte Maße von 9x19x16 mm mit einem Innenring für hohe radiale Belastungen.
Das Nadellager (massiv) NK12/16 +1R9X12X16 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager mit separatem Innenring. Durch die kompakte Bauweise mit 9 mm Bohrung, 19 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite ist diese Einheit auf Lagerungen mit begrenztem radialem Bauraum ausgelegt. Das Fabrikat NTN Nadellager liefert dieses Lager in offener Ausführung ohne Schmierbohrungen, geführt durch einen stabilen Stahlblechkäfig. Die Ausführung stellt eine Lösung für industrielle Konstruktionen dar, bei denen Wellen nicht gehärtet oder geschliffen werden können.
Dieses einreihige Nadellager nimmt ausschließlich hohe radiale Kräfte auf und fungiert konstruktiv als Loslager. Typische Einsatzgebiete finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei kompakten Konstruktionen, in denen beengte radiale Einbauverhältnisse vorherrschen. Da die Ausführung einen eigenen Innenring besitzt, entfällt die Notwendigkeit einer gehärteten Wellenlaufbahn. Die offene Bauform ermöglicht zudem eine direkte Integration in vorhandene Öl- oder Fettschmiersysteme von Maschinenkomponenten.
Der mitgelieferte Innenring erlaubt den flexiblen Einsatz auf Standardwellen ohne zusätzliche Wärmebehandlung der Lauffläche. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper exakt und ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad ausgelegt. Beachten Sie bei der Konstruktion, dass das Lager keine Schmierbohrung besitzt; die Schmierstoffzufuhr muss daher stirnseitig erfolgen. Mit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und normaler Radiallagerluft erfüllt das Wälzlager gängige Industrieanforderungen.
Mit einem Innendurchmesser von 9 mm am Innenring, einem Außendurchmesser von 19 mm und einer Breite von 16 mm weist diese Baueinheit ein kompaktes Querschnittsverhältnis auf. Bei 16 mm Baubreite nimmt das Bauteil hohe radiale Kräfte auf kleinem Bauraum auf.
Der Innenring dient als vorgefertigte, gehärtete Laufbahn für die Nadeln, wenn die Welle selbst nicht geschliffen oder gehärtet werden kann. Er lässt sich bei der Montage separat auf die Welle aufziehen, bevor Sie die Außenbaugruppe montieren. Das vereinfacht den Einbau und schützt den Wellenwerkstoff vor direktem Verschleiß.
Da der Außenring keine Schmierbohrung oder Schmiernut aufweist, bringen Sie Schmierfett oder Schmieröl bei der Montage oder über das umgebende Gehäuse stirnseitig ein. Bei Ölschmierung im Getriebegehäuse versorgt das umströmende Öl das Lager kontinuierlich. Bei Fettschmierung ist je nach Betriebsbedingungen eine regelmäßige Nachschmierung über die Gehäuseumgebung einzuplanen.
Diese Einstufung entspricht der genormten Normaltoleranz für Wälzlager im Standard-Industriebereich. Maß- und Formgenauigkeiten der Ringe sowie die Rundlauftoleranzen bewegen sich innerhalb der festgelegten Standardgrenzen. Für reguläre Maschinenbauanwendungen ohne extreme Rundlaufanforderungen bietet diese Toleranzklasse ein ausgewogenes Verhältnis von Passgenauigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Begrenzender Faktor ist dabei unter anderem der Stahlblechkäfig in Kombination mit dem gewählten Schmierstoff. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten die massiven Lagerringe und Wälzkörper ihre Maßhaltigkeit für den zuverlässigen industriellen Dauereinsatz.
Mit normaler Radiallagerluft gefertigt, liegt das interne Betriebsspiel zwischen Nadelrollen und Laufbahnen im standardisierten Bereich. Dies gleicht betriebsbedingte Erwärmungen aus und eignet sich für übliche Einbaupassungen auf Welle und Gehäuse bei normalen Betriebstemperaturen.