INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,86 € | 16,17 € |
| 25 | 1,71 € | 15,32 € |
| 50 | 2,56 € | 14,47 € |
Das Nadellager (massiv) NK18/20 von INA bietet eine kompakte Lagerung für 18 mm Wellendurchmesser ohne Innenring bei 26 mm Außendurchmesser.
Das Nadellager (massiv) NK18/20 von INA ist ein einreihiges Radial-Wälzlager mit spanend gefertigtem Außenring. Die Ausführung verzichtet auf einen separaten Innenring, sodass die Wälzkörper direkt auf der Welle abrollen. Mit einem Außendurchmesser von 26 mm und einer Breite von 20 mm eignet sich die Einheit für Konstruktionen, die eine hohe Tragfähigkeit auf engem radialem Raum verlangen. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Nadeln gleichmäßig über den gesamten Umfang.
Dieses Radialwälzlager fungiert vorrangig als reines Loslager, wenn ausschließlich radiale Kräfte aufgenommen werden und keine axiale Führung gefordert ist. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben oder an Umlenkstellen, bei denen das Gehäuse wenig radialen Bauraum bietet. Da das Lager axial frei verschiebbar bleibt, gleicht es Längenänderungen der Welle infolge von Wärmedehnungen problemlos aus. Der offene Aufbau ermöglicht zudem die direkte Einbindung in bestehende Schmiersysteme.
Weil das Lager ohne eigenen Innenring geliefert wird, fungiert die Welle unmittelbar als Laufbahn. Für einen einwandfreien Betrieb muss der Wellenzapfen gehärtet und feinstbearbeitet sein, um Verschleiß zu vermeiden. Der Hüllkreisdurchmesser unter den Nadeln beträgt 18 mm. Über die Umfangsnut mit Schmierbohrung lässt sich Schmierstoff direkt von außen in die Laufbahn leiten. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass das offene Lager durch externe Dichtelemente im Gehäuse vor Schmutzeintritt geschützt wird.
Die Baueinheit weist einen Hüllkreisdurchmesser von 18 mm auf, der dem benötigten Wellendurchmesser entspricht. Der Außendurchmesser des massiven Außenrings beträgt 26 mm, die Gesamtbreite liegt bei 20 mm. Durch diese Maße beansprucht das Lager sehr wenig radialen Bauraum bei hoher Kraftübertragung.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum und ermöglicht einen größeren Wellendurchmesser bei gleichen Gehäusemaßen. Die Nadeln laufen direkt auf dem Wellenzapfen ab. Dadurch erreichen Konstruktionen eine höhere Steifigkeit, erfordern jedoch eine gehärtete und geschliffene Oberfläche der Welle als Laufbahn.
Der Außenring verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung. Dadurch kann Schmierfett oder Schmieröl direkt über das Lagergehäuse in das Innere geführt werden. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, verteilt sich das Schmiermittel unmittelbar an den Nadeln und dem Käfig.
Die Auslegung des Bauteils erlaubt Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig und die metallischen Ringe halten diesen Bedingungen stand. Für den praktischen Einsatz bestimmt zusätzlich der verwendete Schmierstoff, welche Grenztemperaturen im laufenden Betrieb tatsächlich möglich sind.
Der Käfig aus Stahlblech hält die zylindrischen Wälzkörper auf Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Nadeln. Dies reduziert die innere Reibung und die Wärmeentwicklung während des Betriebs. Gleichzeitig sorgt die Führung für einen geordneten Lauf der Wälzkörper innerhalb des massiven Außenrings.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 (entsprechend ABEC 1) definiert den Standardbereich für Maß- und Laufgenauigkeit bei Industriewälzlagern. Diese Ausführung deckt übliche Einbaufälle im Maschinenbau ab, bei denen normale Genauigkeitsanforderungen an Gehäusesitz und Rundlauf gestellt werden.
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