NKE
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Das Nadellager (massiv) NKI100/30 von NKE Steyr bietet mit 100 mm Bohrung hohe radiale Tragfähigkeit bei geringem radialem Bauraum.
Das Nadellager (massiv) NKI100/30 führt Wellen mit 100 mm Durchmesser bei vorwiegend radialen Lasten. Durch die Kombination aus spanabhebend gefertigtem Außenring, separatem Innenring und geführtem Nadelkranz beansprucht dieses Wälzlager wenig radialen Bauraum. NKE Steyr stattet die Ausführung mit einem Stahlblechkäfig aus. Dank der integrierten Umfangsnut mit Schmierbohrung lässt sich Schmierstoff direkt in die Laufbahn einbringen, was die Wartung im industriellen Umfeld erleichtert.
Das Nadellager (massiv) NKI100/30 nimmt ausschließlich radiale Kräfte auf engem Raum auf und fungiert in der Konstruktion typischerweise als reines Loslager. Da der Innenring eine gehärtete Laufbahn bereitstellt, eignet sich diese Einheit für Wellen ohne separat gehärtete oder geschliffene Oberfläche.
Die einreihige Nadelführung ermöglicht dabei kompakte Konstruktionen bei hoher Tragfähigkeit, während axiale Verschiebungen der Welle innerhalb des Lagers ausgeglichen werden können.
Mit den Hauptabmessungen 100 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite passt das Lager in standardisierte Gehäusebohrungen. Als offenes Lager besitzt es keine integrierten Dichtungen. Sie sollten daher die Lagerstelle konstruktiv gegen Schmutz und Feuchtigkeit abdichten. Die Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring vereinfacht das Nachschmieren im Betrieb. Für den Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ausgelegt, entspricht die Präzision der Normtoleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft.
Die Abmessungen betragen 100 mm Innendurchmesser, 130 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite. Diese Maße beziehen sich auf die komplette Einheit einschließlich Innenring. Konstrukteure nutzen diese standardisierten Abmessungen für tragfähige Lagerungen bei begrenztem radialem Einbauraum.
Der Innenring bildet eine gehärtete und geschliffene Laufbahn für den Nadelkranz. Dadurch muss die Welle selbst nicht zwingend gehärtet sein, was die Fertigung und Nachbearbeitung der Wellenoberfläche vereinfacht. Bei Bedarf lässt sich der Innenring getrennt montieren, was die Handhabung bei der Installation erleichtert.
Die Nachschmierung erfolgt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring. Über diese Nut gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt zu den Wälzkörpern. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, erfordert die Lagerstelle eine externe Gehäusedichtung, um Schmiermittelverlust und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Für den laufenden Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad vorgesehen. Dieser Rahmen wird im Wesentlichen durch die Werkstoffstabilität des Stahlblechkäfigs und der Ringe bestimmt. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dieser für die auftretenden Betriebstemperaturen innerhalb dieses Bereichs geeignet ist.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie ist für übliche Passungen und Standard-Betriebstemperaturen ausgelegt. Nach dem Aufpressen von Innen- und Außenring verringert sich dieses Spiel konstruktionsbedingt, sodass ein gleichmäßiger Lauf der Nadeln unterstützt wird.
Die Fertigung erfolgt nach der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Diese Klasse definiert die zulässigen Maß- und Formabweichungen für industrielle Standardanwendungen. Sie bietet die für den allgemeinen Maschinenbau erforderliche Rundlaufgenauigkeit, ohne die hohen Kosten spezieller Präzisionsklassen zu verursachen.
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