SKF
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Das einreihige Nadellager (massiv) RNA69/22 von SKF ermöglicht platzsparende Lagerungen direkt auf der Welle bei Abmessungen von 28x39x30 mm.
Das Nadellager (massiv) RNA69/22 ist ein offenes Wälzlager von SKF mit 28 mm Bohrung, 39 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite. Diese Bauform verzichtet konstruktiv auf einen separaten Innenring, sodass die Nadeln unmittelbar auf der gehärteten Welle abrollen. Dank des stabilen Stahlblechkäfigs und der Fertigung nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 eignet sich die Komponente für Konstruktionen im Maschinenbau, bei denen radiale Kräfte auf engem Raum aufgenommen werden.
Konstruktionen mit geringem radialem Bauraum nutzen das Nadellager (massiv) RNA69/22 zur direkten Lastübertragung auf die Welle. Typische Einsatzbereiche finden sich in kompakten Lagerungen mit hohen Radiallasten, bei denen kein Einbauraum für einen Innenring zur Verfügung steht. Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad ausgelegt. Die eingearbeitete Umfangsnut mit Schmierbohrung im massiven Außenring erleichtert das Zuführen von Schmierstoff während des laufenden Betriebs.
Weil das Lager ohne eigenen Innenring gefertigt wird, dient der Wellenzapfen direkt als Laufbahn für die Wälzkörper. Die Welle erfordert dafür eine gehärtete und feinbearbeitete Oberfläche, um vorzeitigen Verschleiß zu verhindern. Als offenes Lager besitzt das Bauteil normale Radiallagerluft und benötigt eine geeignete Gehäuseabdichtung, die das Eindringen von Schmutzpartikeln sowie den Austritt von Schmiermittel verhindert.
Der Bohrungsdurchmesser unter den Nadeln beträgt 28 mm, der Außendurchmesser misst 39 mm und die Breite liegt bei 30 mm. Diese Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Gehäusesitz sowie den passenden Wellendurchmesser. Durch die niedrige Querschnittshöhe lässt sich das Lager flexibel in kompakte Maschinenbaugruppen einpassen.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum ein und erlaubt zugleich einen größeren Wellendurchmesser bei vorgegebenem Gehäusedurchmesser. Das erhöht die Steifigkeit der Gesamtlagerung. Voraussetzung für diese Anordnung ist eine gehärtete und präzise geschliffene Wellenlaufbahn, auf der die Nadeln unmittelbar abrollen.
Der Außenring des Lagers besitzt eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich darüber von außen direkt in die Nadelreihe leiten. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, müssen externe Dichtelemente im Gehäuse die Schmierstelle gegen Verunreinigungen absichern.
Das Bauteil ist für einen Einsatzbereich von -20 bis +100 Grad ausgelegt. Dieser Temperaturbereich eignet sich für gängige thermische Bedingungen im industriellen Maschinenbau. Begrenzt wird das Spektrum durch die Maßhaltigkeit der Wälzlagerkomponenten sowie die thermische Belastbarkeit des verwendeten Schmierstoffs.
Die Toleranzklasse P0, die der Normalklasse PN oder ABEC 1 entspricht, beschreibt den Standard für Genauigkeit bei industriellen Wälzlagern. Sie legt die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für Außenring und Baubreite fest. Diese Präzisionsstufe erfüllt die regulären technischen Anforderungen im industriellen Einsatz vollständig.
Der Käfig aus Stahlblech führt die einzelnen Wälzkörper der Nadelreihe auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Dadurch verhindert er den direkten Kontakt zwischen den Nadeln, was Reibung und Erwärmung im Betrieb reduziert. Gleichzeitig hält der Käfig die Nadeln auch bei dynamischen Belastungen in ihrer axialen Ausrichtung.
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