SKF
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Das Nadellager (massiv) RNA6911 von SKF Wälzlager bietet als einreihiges Wälzlager ohne Innenring eine platzsparende Lösung für 63x80x45 mm Einbauräume.
Das Nadellager (massiv) RNA6911 von SKF Wälzlager ist ein einreihiges Lager mit massivem Außenring, das für hohe radiale Belastungen bei geringem radialem Bauraum ausgelegt ist. Bei einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Breite von 45 mm laufen die Wälzkörper auf einem Hüllkreis von 63 mm direkt auf der Welle. Ein Stahlblechkäfig führt die Nadeln gleichmäßig. Das offene Wälzlager eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad Celsius und verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung.
Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, bei denen hohe radiale Kräfte auf engem Raum wirken. Typische Einsatzbereiche finden sich im Maschinenbau an Lagerstellen, bei denen die Welle gehärtet als innere Laufbahn dient. Da das Bauteil keinen Innenring besitzt, reduziert sich der radiale Bauraumbedarf gegenüber Lagern mit separatem Laufring merklich. Als offenes Loslager nimmt die Einheit ausschließlich radiale Kräfte auf und lässt axiale Ausgleichsbewegungen der Welle im Gehäuse zu.
Bei dieser Ausführung ohne Innenring rollt der Nadelkranz unmittelbar auf dem Wellenzapfen ab. Für einen verschleißarmen Lauf muss die Oberfläche der Welle gehärtet und feinstbearbeitet sein. Das Produkt weist normale Radiallagerluft und die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 auf. Über die Umfangsnut mit Schmierbohrung im Außenring führen Sie Schmierstoffe direkt zu. Da das Lager ungedichtet ist, dient eine externe Gehäuseabdichtung dazu, Schmierfett oder Schmieröl im System zu halten und Verunreinigungen fernzuhalten.
Der Nadelkranz-Hüllkreisdurchmesser beträgt 63 mm, was dem Bohrungsmaß ohne Innenring entspricht. Der Außendurchmesser misst 80 mm und die Lagerbreite 45 mm. Durch diese Dimensionen nimmt das Lager hohe Radialkräfte bei vergleichsweise kleinem radialem Querschnitt auf.
Bei Lagern ohne Innenring laufen die Nadeln direkt auf dem gehärteten und geschliffenen Wellenzapfen. Dies spart radialen Einbauraum und senkt das Gesamtgewicht der Konstruktion. Die Lagerstelle fungiert dabei als reines Loslager ohne axiale Führungsfunktion für die Welle.
Der Außenring ist mit einer umlaufenden Schmiernut und Schmierbohrungen versehen. Über diese Kanäle lässt sich Schmierstoff direkt in den Bereich der Wälzkörper leiten. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, muss die Schmierung über das Gehäusesystem erfolgen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad Celsius spezifiziert. Innerhalb dieses Bereichs behalten der Außenring und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Das eingesetzte Schmiermittel sollte ebenfalls auf dieses Temperaturfenster abgestimmt sein.
Das Lager entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Genauigkeitsklasse ist für übliche Anforderungen im industriellen Maschinenbau ausgelegt. Sie trägt bei maßhaltigen Gegenlaufflächen an Welle und Gehäuse zu einer gleichmäßigen Kraftübertragung bei.
Der Käfig aus Stahlblech hält die Nadelrollen auf konstantem Abstand zueinander und verhindert gegenseitige Reibung. Er führt die Wälzkörper achsparallel durch die Lastzone und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf über das gesamte zulässige Temperaturspektrum.
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