SKF
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Das einreihige Nadellager (massiv) RNA6910 von SKF Wälzlager spart durch den Verzicht auf einen Innenring radialen Bauraum bei Abmessungen von 58x72x40 mm.
Das Nadellager (massiv) RNA6910 ist ein radiales Wälzlager mit massivem Außenring, integriertem Stahlblechkäfig und einer Reihe zylindrischer Wälzkörper. Da die Ausführung ohne separaten Innenring konstruiert ist, laufen die Nadeln unmittelbar auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Mit einem Außendurchmesser von 72 mm, einer Bohrung von 58 mm sowie 40 mm Baubreite nimmt diese Lagereinheit hohe radiale Kräfte auf kleinstem Querschnitt auf. Das Lager von SKF Wälzlager deckt Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad ab.
Konstrukteure greifen auf diese Bauart zurück, wenn im Gehäuse wenig radialer Platz bereitsteht, die Welle jedoch ausreichend tragfähig dimensioniert werden soll. Durch den Wegfall des Innenrings reduziert sich der benötigte Einbauraum gegenüber Standard-Wälzlagern merklich. Typische Einsätze finden sich in Lagerungsanordnungen mit begrenztem radialem Bauraum, bei denen die Laufbahn direkt in die Wellenoberfläche integriert werden kann. Das Lager fungiert als reines Loslager und nimmt ausschließlich Radialkräfte auf, während axiale Verschiebungen der Welle ungehindert ausgeglichen werden.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert die Konstruktion eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust. Eine eingearbeitete Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring erleichtert das Nachschmieren im Betrieb. Für den direkten Lauf der Nadeln muss die Welle die Härte und Güte einer Wälzlagerlaufbahn aufweisen. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und besitzt normale Radiallagerluft, was für gängige industrielle Passungskombinationen ausgelegt ist.
Das Bauteil nimmt hohe radiale Lasten bei sehr geringer radialer Bauhöhe auf. Da die Ausführung ohne Innenring gefertigt ist, dient der Wellenzapfen direkt als Laufbahn für die Nadeln. Das Lager arbeitet als reines Loslager und führt die Welle in keiner axialen Richtung.
Die Abmessungen betragen 58 mm Hüllkreisdurchmesser beziehungsweise Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite. Diese Proportionen ermöglichen eine breite Abstützung der rotierenden Bauteile auf begrenztem radialem Raum. Vor der Auslegung ist der Durchmesser der zugehörigen Wellenlaufbahn exakt auf die 58-mm-Bohrung abzustimmen.
Durch den Verzicht auf den Innenring lässt sich die Welle bei gegebenem Gehäusedurchmesser stärker dimensionieren. Das spart Gewicht und verringert den radialen Platzbedarf der gesamten Lagerung. Voraussetzung ist, dass die Oberfläche der Welle gehärtet und feinstbearbeitet ist, um als vollwertige Gegenlaufbahn zu dienen.
Der massive Außenring verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen, über die Schmierstoff gezielt in den Nadelkranz gelangt. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, muss die Lagerstelle im umgebenden Gehäuse wirksam abgedichtet sein, damit Fett oder Öl im Lager verbleibt und keine Fremdpartikel eindringen.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die massiven Ringe und der verbaute Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Konstruktion ist darauf zu achten, dass auch der verwendete Schmierstoff und externe Dichtungselemente für diese Betriebstemperaturen ausgelegt sind.
Diese Klassifizierung kennzeichnet die genormte Standard-Genauigkeit für Maß- und Formtoleranzen von Industriewälzlagern. Bauteile dieser Genauigkeitsstufe eignen sich für gewöhnliche Maschinenbauanwendungen mit normaler Radiallagerluft. Sie lassen sich problemlos in Gehäusebohrungen mit standardisierten Passungen montieren.
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