RNA6907 Nadellager (Massiv) von SKF
RNA6907 Nadellager (Massiv) von SKF

SKF

Nadellager (Massiv) SKF RNA6907

Technische Daten
 
Innendurchmesser
42 mm
Außendurchmesser
55 mm
Breite
36 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Innenring
ohne Innenring
Temperaturbereich
-20 bis +100 °C
Schmierung
Umfangsnut mit Schmierbohrung(en)
Nadelreihen
einreihiges Lager
Gewicht
0,193 kg
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Nadellager (Massiv) SKF RNA6907
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Nadellager (Massiv) SKF RNA6907

Das Nadellager (massiv) RNA6907 von SKF bietet kompakte Abmessungen von 42x55x36 mm für Konstruktionen mit gehärteter Welle ohne separaten Innenring.

Das Nadellager (massiv) RNA6907 gehört zur Gruppe der radialen Wälzlager mit spanend gefertigtem Außenring. Da diese Ausführung ohne Innenring konstruiert ist, rollen die Nadeln direkt auf der Welle ab. Dadurch sparen Konstruktionen radialen Bauraum ein und erreichen gleichzeitig eine hohe Belastbarkeit bei kompakter Bauhöhe. Die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen ermöglicht eine gezielte Schmierstoffzufuhr im laufenden Betrieb.

In welchen Lagerungskonzepten bewährt sich das Nadellager (massiv) RNA6907?

Die Bauform eignet sich vor allem für radiale Lagerungsstellen, an denen in radialer Richtung wenig Einbauraum bereitsteht. Weil die Welle unmittelbar als Gegenlaufbahn dient, entfällt der Platzbedarf für einen separaten Innenring. Als reines Loslager nimmt diese Ausführung keine axialen Kräfte auf, wodurch sie temperaturbedingte Längenänderungen der Welle ohne axiale Zwangskräfte ausgleicht.

Welche Besonderheiten gelten für den Einsatz ohne Innenring?

Weil der Nadelkranz unmittelbar auf der Welle abrollt, muss die Wellenoberfläche gehärtet und feinstbearbeitet sein. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Außenring. Die offene Bauform ohne Schleifdichtungen hält den Reibungswiderstand gering, setzt jedoch eine saubere Einbauumgebung oder externe Gehäusedichtungen voraus. Dank der Standardtoleranzklasse P0 und normaler Radiallagerluft lässt sich das Lager nach Herstellervorgaben in Gehäusebohrungen montieren.

Was zeichnet das Nadellager (massiv) RNA6907 aus?

Dieses Wälzlager besitzt einen massiven Außenring mit 55 mm Außendurchmesser und 36 mm Breite, verzichtet jedoch auf einen eigenen Innenring. Mit 42 mm Hüllkreisdurchmesser rollen die Nadeln direkt auf einer geschliffenen Welle. Das spart radialen Bauraum und ermöglicht sehr kompakte Baugruppen.

Welche Maße hat das Nadellager RNA6907?

Das Lager weist einen Hüllkreis bzw. eine Bohrung von 42 mm auf. Der Außendurchmesser beträgt 55 mm und die Baubreite liegt bei 36 mm. Ein einreihiger Nadelkranz mit Stahlblechkäfig sorgt für die geordnete Führung der Wälzkörper bei normalen Lagerluftverhältnissen.

Warum wird das Lager ohne Innenring ausgeführt?

Die Ausführung ohne Innenring reduziert den radialen Querschnitt der Lagerung auf ein Minimum. Dadurch lässt sich bei vorgegebenem Wellendurchmesser ein kleineres Gehäuse wählen. Voraussetzung dafür ist eine entsprechend gehärtete, geschliffene und gratfreie Ausführung der Welle als unmittelbare Laufbahn.

Wie wird das Lager nachgeschmiert?

Der Außenring ist mit einer umlaufenden Schmiernut sowie Schmierbohrungen versehen. Über entsprechende Kanäle im Gehäuse lässt sich Schmierstoff direkt in den Arbeitsbereich der Wälzkörper leiten. Dies unterstützt einen zuverlässigen Schmierfilmaufbau über den gesamten Betriebsbereich von -20 bis +100 Grad.

Welche Dichtung besitzt diese Bauform?

Es handelt sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben. Bei Bedarf müssen Sie die Lagerstelle über die Gehäusekonstruktion mit externen Dichtringen vor Verschmutzung schützen. Die offene Konstruktion minimiert das Reibmoment und erleichtert die Schmierstoffzirkulation im Gehäuse.

Kann das Lager axiale Führungskräfte aufnehmen?

Nein, diese Bauform wirkt rein als Loslager für Radialkräfte. Axiale Verschiebungen der Welle gleicht das Lager intern ohne Zwangskräfte aus. Für die Fixierung der axialen Wellenposition ist in der Gesamtkonstruktion stets ein separates Festlager vorzusehen.

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