SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,85 € | 16,08 € |
| 25 | 1,70 € | 15,23 € |
| 50 | 2,54 € | 14,39 € |
Nadellager (massiv) NK17/20 von SKF: Kompaktes Wälzlager ohne Innenring mit den Maßen 17x25x20 mm für radiale Belastungen in platzsparenden Konstruktionen.
Das Nadellager (massiv) NK17/20 von SKF ist ein radiales Wälzlager mit geringer radialer Bauhöhe. Es nimmt hohe radiale Kräfte auf engstem Raum auf. Durch die spanend gefertigten Außenringe zeichnet sich diese massive Bauform durch Formstabilität aus. Das Lager besitzt keinen Innenring, sodass die Nadeln direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle abrollen. Eine integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring erleichtert die Schmierstoffzuführung im laufenden Betrieb.
Dieses Nadellager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit begrenztem radialem Bauraum und rein radialer Belastung. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getrieben sowie allgemeinen Antriebsbaugruppen. Da das Nadellager als Loslager fungiert, nimmt es keine Axialkräfte auf. Es ermöglicht axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse, wodurch Wärmeausdehnungen im System ausgeglichen werden.
Die Ausführung ohne Innenring ermöglicht einen besonders großen Wellendurchmesser bei vorgegebenem Gehäusedurchmesser. Voraussetzung hierfür ist eine gehärtete und feinstbearbeitete Lauffläche auf der Welle, da diese direkt als Laufbahn für die zylindrischen Wälzkörper dient. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Nadeln auf Abstand und trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung bei. Als offenes Bauteil muss das Lager über das Gehäuse gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln abgedichtet werden.
Das Nadellager NK17/20 ist ein massives Wälzlager der Baureihe NK mit spanend bearbeitetem Außenring. Das Lager besitzt einen stabilen Stahlblechkäfig und verzichtet auf einen separaten Innenring. Durch diese Bauart nimmt es hohe radiale Belastungen bei minimaler radialer Bauhöhe auf, führt die Welle jedoch nicht in axialer Richtung.
Das Lager weist einen Hüllkreisdurchmesser beziehungsweise eine Bohrung von 17 mm, einen Außendurchmesser von 25 mm und eine Breite von 20 mm auf. Der Bohrungsdurchmesser von 17 mm entspricht direkt dem erforderlichen Laufbahndurchmesser der Welle.
Da die Bauform ohne eigenen Innenring ausgeführt ist, fungiert die Welle unmittelbar als innere Wälzkörperlaufbahn. Die Wellenoberfläche muss daher gehärtet, fein bearbeitet und maßlich abgestimmt sein, um Verschleiß zu vermeiden und eine ordnungsgemäße Funktion des Wälzlagers zu ermöglichen.
Der Außenring verfügt über eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen. Schmierfett oder Schmieröl kann dadurch direkt von außen über das Gehäuse in den Bereich der Wälzkörper eingebracht werden. Da es sich um ein offenes Lager handelt, erfolgt die Abdichtung über die umgebende Gehäusekonstruktion.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Bauteile ihre Maßhaltigkeit, wobei der jeweils gewählte Schmierstoff auf den konkreten Temperaturbereich der Anwendung abgestimmt sein muss.
Die Bezeichnung P0 entspricht der normalen Standardtoleranz nach internationalen Normen und ist vergleichbar mit der US-Klassifizierung ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Maß- und Formabweichungen der Lagerringe und deckt die Anforderungen gängiger Industrieanwendungen ab.
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