SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 15,07 € | 135,57 € |
Das Nadellager (massiv) NA6911 von SKF bietet hohe radiale Tragfähigkeit auf kompaktem Bauraum bei Hauptabmessungen von 55x80x45 mm.
Das Nadellager (massiv) NA6911 ist ein zweireihiges Wälzlager mit massivem Außenring und separatem Innenring. Durch die Verwendung von zylindrischen Nadeln als Wälzkörper nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte bei vergleichsweise geringem Außendurchmesser auf. Dieses offene Lager verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring, was die gezielte Zuführung von Schmierstoff während des Betriebs erleichtert.
Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum profitieren von der zweireihigen Ausführung dieser Baureihe. Typische Einsatzbereiche finden sich bei industriellen Wellenlagerungen im Maschinenbau, bei denen vorwiegend reine Radiallasten auftreten. Da Nadellager konstruktionsbedingt keine nennenswerten Axialkräfte aufnehmen, fungiert das Bauteil als klassisches Loslager. Der Innenring erlaubt die direkte Montage auf gehärteten wie auch ungehärteten Wellen.
Im Vergleich zu einreihigen Varianten verdoppelt die zweireihige Anordnung der Nadeln die lasttragende Kontaktfläche innerhalb der gleichen Gehäusebohrung. Ein integrierter Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und hält sie auf Abstand. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, erfordert die Einbaustelle eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Ausführung entspricht der normalen Toleranzklasse P0 (ABEC 1).
Die Abmessungen betragen 55 mm Innendurchmesser, 80 mm Außendurchmesser und 45 mm Gesamtbreite. Diese Maße beziehen sich auf die komplette Baueinheit inklusive Innenring.
Zwei parallele Nadelreihen vergrößern die Kontaktfläche zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen erheblich. Dadurch bewältigt das Lager höhere radiale Belastungen als einreihige Typen gleicher Bohrungsgröße, ohne dass der Außendurchmesser vergrößert werden muss.
Der massive Außenring verfügt über eine umlaufende Umfangsnut und Schmierbohrungen. Über diese Kanäle gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt in den Innenraum zu den Wälzkörpern, wodurch eine kontinuierliche Nachschmierung im Gehäuse möglich ist.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Stahlblechkäfig und die Lagerringe ihre Formstabilität bei sachgerechter Auslegung des verwendeten Schmierstoffs.
Normale Radiallagerluft (oft als CN bezeichnet) definiert das werksseitige Radialspiel im Auslieferungszustand. Sie bietet ausreichend Spielraum für betriebsbedingte Temperaturausdehnungen und normale Passungsübermaße auf Welle und Gehäuse.
Nein, Radial-Nadellager dieser Bauart dienen ausschließlich der Aufnahme radialer Kräfte. Sie wirken als reines Loslager und erfordern bei vorhandenen Axialkräften ein zusätzliches Lager zur axialen Führung der Welle.
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