INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,65 € | 145,28 € |
| 20 | 15,30 € | 137,63 € |
Das Nadellager (massiv) NK110/40 von INA bietet eine kompakte Lagerung für radiale Kräfte bei Hauptabmessungen von 110x130x40 mm ohne separaten Innenring.
Das Nadellager (massiv) NK110/40 ist ein einreihiges Radial-Nadellager ohne Innenring, das hohe radiale Kräfte auf engem Raum aufnimmt. Durch den Verzicht auf einen Innenring laufen die zylindrischen Wälzkörper unmittelbar auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Mit einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 40 mm passt das Bauteil in platzkritische Gehäusekonstruktionen. Eine integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrungen erleichtert die Zufuhr von Schmierstoff direkt in den Wälzkörperbereich.
Konstruktionen mit begrenzt radialem Bauraum profitieren von dieser massiven Ausführung. Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungsanordnungen mit hohen Radialkräften, bei denen die Welle direkt als gehärtete Laufbahn dient. Das offene Nadellager ohne Borde oder Dichtungen dient der Aufnahme reiner Radiallasten als Loslager. Dabei lässt die Bauform axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse zu, wodurch thermische Längenänderungen im Betrieb ausgeglichen werden können.
Weil das Lager ohne eigenen Innenring montiert wird, übernimmt die Welle selbst die Funktion der inneren Laufbahn. Voraussetzung für den ordnungsgemäßen Lauf ist eine gehärtete sowie geschliffene Oberfläche des Wellenzapfens mit 110 mm Nenndurchmesser. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper stabil und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ab. Als offene Konstruktion benötigt die Lagerstelle eine äußere Abdichtung über das Gehäuse sowie eine regelmäßige Schmierstoffversorgung.
Die Bohrung beziehungsweise der Hüllkreisdurchmesser unter den Nadeln beträgt 110 mm, der Außendurchmesser 130 mm und die Gesamtbreite 40 mm. Diese Dimensionen definieren den erforderlichen Lagersitz im Gehäuse und bestimmen den passenden Wellendurchmesser für den unmittelbaren Lauf der Wälzkörper.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum ein und ermöglicht bei gleichem Wellendurchmesser eine kompaktere Gehäusegestaltung. Die Wälzkörper laufen direkt auf dem Wellenzapfen. Dadurch lassen sich steife Lagerungen mit geringem Querschnitt realisieren, sofern die Welle gehärtet und geschliffen ist.
Der Außenring verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich dadurch direkt von außen über das Lagergehäuse in die Laufbahn leiten. Bei diesem offenen Lager sorgt ein kontinuierlicher Schmierfilm für reduzierte Reibung und leitet entstehende Wärme im Betrieb gleichmäßig ab.
Das Lager ist für einen Betriebsbereich von -20 bis +100 Grad ausgelegt. Dieser Rahmen resultiert aus den Werkstoffeigenschaften des massiven Außenrings und des Stahlblechkäfigs. Bei Anwendungen nahe der Grenztemperaturen empfiehlt sich die Wahl eines Schmierstoffs, der für die jeweilige thermische Belastung spezifiziert ist.
Das Produkt entspricht der normalen Radiallagerluft sowie der Standardtoleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Die tatsächliche Betriebsradialluft bildet sich nach dem Einpressen des Außenrings in das Gehäuse und hängt maßgeblich von den Fertigungstoleranzen des Gehäusesitzes und der Welle ab.
Das Lager verfügt über einen Stahlblechkäfig, der die Nadelrollen führt und auf Abstand hält. Diese Käfigbauart zeichnet sich durch geringes Eigengewicht, Formstabilität und gute Durchlässigkeit für Schmiermittel aus, was einen ruhigen Lauf auch bei dynamischen Belastungen unterstützt.
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