INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,88 € | 16,62 € |
| 25 | 1,76 € | 15,74 € |
| 50 | 2,64 € | 14,86 € |
Kompaktes Nadellager (massiv) RNA4900 von INA mit 14 mm Bohrung, 22 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite für radiale Belastungen auf gehärteten Wellen.
Das Nadellager (massiv) RNA4900 von INA ist ein einreihiges, offenes Wälzlager ohne Innenring. Durch diese Bauform laufen die Nadelrollen direkt auf der gehärteten Welle, wodurch die Lagerstelle radial platzsparend aufbaut. Mit einer Bohrung von 14 mm, einem Außendurchmesser von 22 mm sowie einer Breite von 13 mm nimmt das Lager hohe radiale Kräfte bei geringem Bauraum auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Betriebstemperaturbereich von -20 bis +100 Grad.
Diese massive Ausführung kommt dort zum Einsatz, wo hohe Radiallasten bei minimalem radialem Bauraum geführt werden müssen und kein Platz für einen separaten Innenring bleibt. Bedingt durch die offene Bauform schützt eine bauseitige Abdichtung das Lagerinnere und hält das Schmiermittel in der Lagerstelle. Eine Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand. Das Bauteil fungiert als Loslager und nimmt ausschließlich Radialkräfte auf, während es axiale Verschiebungen der Welle ausgleicht.
Entscheidend für die Funktion ist die Beschaffenheit der Welle. Weil die Nadeln direkt auf der Wellenoberfläche abrollen, muss diese als gehärtete und geschliffene Laufbahn ausgeführt sein. Zu berücksichtigen sind die normale Radiallagerluft sowie die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Bei der Dimensionierung sind der Hüllkreisdurchmesser von 14 mm, der Außendurchmesser von 22 mm und die Gehäusepassung abzugleichen. Für schmierstoffführende Gehäuse bietet die integrierte Schmiernut am Außenring eine direkte Anbindung an den Schmierkreislauf.
Das Lager besitzt einen Nadelhüllkreisdurchmesser von 14 mm, einen Außendurchmesser von 22 mm und eine Breite von 13 mm. Da kein Innenring vorhanden ist, entspricht die Bohrungsangabe von 14 mm dem Innendurchmesser des Nadelkranzes, auf dem die Welle direkt gelagert wird.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum und ermöglicht die Verwendung größerer Wellendurchmesser bei gleichen Außenabmessungen. Die Welle selbst übernimmt die Funktion der inneren Laufbahn, was eine kompakte und steife Lageranordnung erlaubt. Voraussetzung ist eine gehärtete und geschliffene Wellenoberfläche.
Der massive Außenring verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Schmierstoff gelangt dadurch direkt von der Gehäusebohrung in den Innenraum des Lagers zu den Nadelrollen. Weil es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, müssen Schmierfett oder Schmieröl durch externe Gehäusedichtungen im System gehalten werden.
INA spezifiziert den Betriebsbereich dieses Nadellagers für Temperaturen von -20 bis +100 Grad. Der verbaute Stahlblechkäfig und die Werkstoffstabilität der Ringe und Rollen sind auf dieses Spektrum ausgelegt. Bei der Schmierstoffwahl sollten Sie darauf achten, dass das eingesetzte Schmierfett oder Getriebeöl diesen Temperaturbereich vollständig abdeckt.
Diese Angabe kennzeichnet die Standard-Toleranzklasse für Industrie-Wälzlager nach internationalen Vorgaben. Sie definiert zulässige Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten des Außenrings sowie des Nadelkranzes. Für die meisten Maschinenbauanwendungen bietet die Klasse P0 eine ausreichende Rundlaufgenauigkeit bei wirtschaftlichen Fertigungskosten.
Nein, dieses Nadellager ist rein als Loslager konstruiert und nimmt ausschließlich radiale Belastungen auf. Die zylindrischen Nadelrollen erlauben eine axiale Verschiebung der Welle gegenüber dem Gehäuse. Zur Fixierung der Welle in axialer Richtung müssen separate Führungselemente oder kombinierte Lagerbauformen in der Konstruktion vorgesehen werden.
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