NK80/25 Nadellager (Massiv) von INA
NK80/25 Nadellager (Massiv) von INA

INA

Nadellager (Massiv) INA NK80/25

Technische Daten
 
Innendurchmesser
80 mm
Außendurchmesser
95 mm
Breite
25 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Innenring
ohne Innenring
Temperaturbereich
-20 bis +100 °C
Schmierung
Umfangsnut mit Schmierbohrung(en)
Nadelreihen
einreihiges Lager
Gewicht
0,279 kg
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Nadellager (Massiv) INA NK80/25
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Nadellager (Massiv) INA NK80/25

Das Nadellager (massiv) NK80/25 von INA bietet eine kompakte Radiallagerung für Wellen mit 80 mm Durchmesser ohne eigenen Innenring.

Das Nadellager (massiv) NK80/25 von INA ist ein einreihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit begrenztem radialem Bauraum. Durch die Bauweise ohne Innenring laufen die Nadeln direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Dies ermöglicht eine flache Konstruktion bei hoher radialer Tragfähigkeit. Mit einem Außendurchmesser von 95 mm und einer Breite von 25 mm eignet sich dieses Lager für präzise geführte Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau.

Welche Aufgaben übernimmt das Nadellager (massiv) NK80/25 in der Konstruktion?

Das Nadellager (massiv) NK80/25 kommt vor allem in Industrieanwendungen zum Einsatz, bei denen hohe Radialkräfte auf engem Bauraum wirken. Da das Bauteil als Loslager fungiert, nimmt es ausschließlich Radiallasten auf und ermöglicht axiale Längenänderungen der Welle. Die Bauform ist für Lagerstellen ausgelegt, bei denen die Welle einen Nenndurchmesser von 80 mm besitzt und das Gehäuse eine geringe radiale Bauhöhe vorgibt.

Worauf kommt es beim Einsatz ohne Innenring an?

Bei dieser Ausführung dient der Wellenzapfen unmittelbar als Laufbahn für die Nadeln. Aus diesem Grund muss die Welle gehärtet sowie feinstbearbeitet sein, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen. Das offene Lager benötigt zudem eine Schmierstoffversorgung sowie eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Für den Schmierstofftransport verfügt der Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad.

Welche Hauptabmessungen besitzt das Nadellager (massiv) NK80/25?

Das Lager weist einen Innendurchmesser unter den Nadeln von 80 mm, einen Außendurchmesser von 95 mm sowie eine Breite von 25 mm auf. Durch den Verzicht auf einen Innenring entspricht dieses Innenmaß direkt dem benötigten Durchmesser der Welle.

Welche Vorteile bietet die Bauform ohne Innenring beim NK80/25?

Ohne Innenring baut die Lagerstelle radial flach, wodurch sich Bauraum im Gehäuse einsparen lässt. Gleichzeitig erlaubt dieser Aufbau, bei vorgegebenem Bauraum eine Welle mit größerem Querschnitt einzusetzen und dadurch eine höhere Steifigkeit der gelagerten Welle zu erzielen.

Wie wird das offene Nadellager NK80/25 im Betrieb geschmiert?

Für die Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl besitzt der massive Außenring eine umlaufende Nut mit Schmierbohrungen. Da das Lager ab Werk offen ausgeführt ist, muss die umgebende Konstruktion mit externen Dichtringen gegen Schmutzeintritt und Schmierstoffverlust abgedichtet werden.

Welche Lagerluft und Toleranzklasse weist das Lager auf?

Dieses Bauteil ist in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 gefertigt und besitzt normale Radiallagerluft. Das tatsächliche Betriebsspiel nach dem Einbau hängt maßgeblich von den gewählten Fertigungstoleranzen der Welle sowie der Gehäusebohrung ab.

Welcher Temperaturbereich ist für das Nadellager NK80/25 zulässig?

Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +100 Grad Celsius. Sowohl der formstabile Stahlblechkäfig als auch die Nadeln sind für dieses Temperaturfenster ausgelegt, sofern das verwendete Schmiermittel für dieselben thermischen Bedingungen spezifiziert ist.

Kann das Nadellager (massiv) NK80/25 Axialkräfte aufnehmen?

Nein, Nadellager dieser Ausführung fungieren als reine Loslager. Sie übertragen ausschließlich Radialkräfte. Zur Aufnahme axialer Führungskräfte müssen Sie separate Axiallagerungen oder entsprechende Anlaufscheiben in der Konstruktion vorsehen.

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