INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 14,01 € | 266,12 € |
| 5 | 28,01 € | 252,12 € |
Das einreihige Nadellager (massiv) RNA4928 von INA ist für hohe radiale Traglasten auf engem Bauraum mit den Maßen 160x190x50 mm ausgelegt.
Das Nadellager (massiv) RNA4928 von INA ist ein radiales Wälzlager für kompakte Konstruktionen mit hoher radialer Belastung. Mit einem Außendurchmesser von 190 mm und einer Breite von 50 mm eignet sich die Baueinheit für Wellendurchmesser von 160 mm. Da dieses Lager ohne Innenring ausgeführt ist, laufen die Nadeln direkt auf der gehärteten Welle. Dies spart radialen Bauraum ein und ermöglicht steife Lagerungen im industriellen Maschinenbau sowie in Getriebekonstruktionen.
Dieses massive Nadellager kommt dort zum Einsatz, wo bei begrenztem radialem Bauraum hohe Radialkräfte aufgenommen werden müssen. Geeignete Einsatzfelder liegen vor allem im Getriebebau sowie im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau. Durch die Bauform als Loslager nimmt das Bauteil ausschließlich Radiallasten auf. Es ermöglicht axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse, was wärmebedingte Längenänderungen in mechanischen Konstruktionen ausgleicht.
Weil das Lager keinen eigenen Innenring besitzt, dient die Welle direkt als Laufbahn für den Nadelkranz. Eine gehärtete und feinbearbeitete Lauffläche auf der Welle ist hierfür zwingend erforderlich. Für die Schmierstoffzufuhr sorgt die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring. Ein Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad. Bei dieser offenen Bauform dichten externe Dichtungselemente an Gehäuse oder Welle die Lagerstelle gegen Verunreinigungen ab.
Das Wälzlager weist einen Hüllkreisdurchmesser von 160 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm sowie eine Breite von 50 mm auf. Durch die Bauform ohne Innenring baut das Lager mit lediglich 15 mm radialer Querschnittshöhe sehr flach und platzsparend.
Durch den Verzicht auf einen Innenring spart die Konstruktion wertvollen radialen Bauraum und erlaubt größere Wellendurchmesser bei gleichem Gehäusedurchmesser. Die Nadeln laufen unmittelbar auf dem gehärteten Wellenzapfen, was die Steifigkeit der Lageranordnung erhöht. Eine sorgfältig geschliffene Wellenoberfläche ist dafür Voraussetzung.
Der massive Außenring verfügt über eine umlaufende Nut sowie Schmierbohrungen. Über diese Vorrichtung lässt sich Schmierstoff direkt in das Innere des Nadelkranzes leiten. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, sollten Nachschmierfristen und Schmierstoffauswahl an die jeweiligen Betriebsbedingungen angepasst werden.
Ausgelegt ist das Bauteil mit seinem formstabilen Stahlblechkäfig für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten Ring und Wälzkörper ihre Maßhaltigkeit. Bei abweichenden thermischen Einflüssen müssen der eingesetzte Schmierstoff sowie externe Dichtungen gesondert darauf abgestimmt sein.
Gefertigt wird das Lager in der Standardtoleranz P0 beziehungsweise PN (entspricht ABEC 1) und mit normaler Radiallagerluft. Das effektive Radialspiel stellt sich nach dem Einbau ein. Es hängt maßgeblich von den Fertigungstoleranzen der Gehäusebohrung sowie des als Innenlaufbahn dienenden Wellenzapfens ab.
Da das Lager werksseitig ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, erfordert die Konstruktion eine externe Abdichtung. Wellendichtringe, Labyrinthe oder Gehäusedeckel schützen den Innenbereich vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit. Gleichzeitig verhindern externe Dichtungen das Austreten von Öl oder Fett aus der Lagerstelle.
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