INA
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Kompaktes Nadellager (massiv) NA4901 -C3 von INA mit 12 mm Bohrung, Innenring und vergrößerter C3-Radiallagerluft für anspruchsvolle radiale Belastungen auf engem Bauraum.
Das Nadellager (massiv) NA4901 -C3 von INA ist ein einreihiges Radial-Wälzlager mit massiven Ringen und separat montierbarem Innenring. Durch die kompakten Abmessungen von 12 mm Bohrung, 24 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite eignet sich diese Bauform für Lagerstellen mit geringem radialem Bauraum. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Nadelrollen parallel, während die Umfangsnut mit Schmierbohrung im Außenring eine gezielte Schmierstoffzufuhr im laufenden Betrieb ermöglicht.
Dieses offene Wälzlager nimmt radiale Lasten auf und dient konstruktiv als reines Loslager. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Konstruktionen, bei denen die Welle keine gehärtete und geschliffene Laufbahn aufweist. Dank des zugehörigen Innenrings entfällt die thermische Vorbereitung der Wellenoberfläche. Die offene Bauart setzt voraus, dass die Schmierstoffversorgung sowie die Abdichtung gegen Schmutz über das umgebende Maschinengehäuse gelöst sind.
Die Ausführung mit dem Nachsetzzeichen C3 weist eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung auf. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen aus. Wenn sich die Welle während des Betriebs stärker erwärmt als das Lagergehäuse oder feste Einpassungen gewählt werden, beugt die C3-Lagerluft einem unerwünschten Verspannen der Bauteile vor. Der zugelassene Temperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad Celsius.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 12 mm am Innenring, einen Außendurchmesser von 24 mm und eine Gesamtbreite von 13 mm. Diese genormten Hauptabmessungen entsprechen der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und ermöglichen den Einbau in genormte Gehäusebohrungen bei geringem radialem Platzbedarf.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft über dem Standardbereich. Dieses zusätzliche radiale Spiel ist vorteilhaft, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Es wirkt einem Verklemmen durch thermische Ausdehnung der Bauteile entgegen und trägt zu einem leichten Lauf bei.
Der zugehörige Innenring bildet eine gehärtete Laufbahn für den Nadelkranz. Dadurch muss die Welle selbst nicht gehärtet oder feinstbearbeitet sein, was die Fertigung der Welle vereinfacht. Für die Montage lässt sich der Innenring getrennt vom Außenring und Nadelkranz auf die Welle aufbringen.
Am massiven Außenring befinden sich eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen, über die Schmierstoff von außen direkt zwischen die Nadelrollen gelangt. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, erfolgt die Schmierung mit Öl oder Fett über das Maschinengehäuse und erfordert externe Dichtelemente.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig und die massiven Stahlringe sind für diesen Temperaturbereich ausgelegt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollten Anwender darauf achten, dass dessen Einsatzgrenzen zum gewünschten Betriebsbereich der Anlage passen.
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