SKF
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Das Nadellager (massiv) NA4828 von SKF bietet mit 140x175x35 mm Maßen eine hohe radiale Belastbarkeit bei geringer Bauhöhe.
Das Nadellager (massiv) NA4828 von SKF ist ein radiales Wälzlager mit zylindrischen Rollkörpern geringen Durchmessers. Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum nutzen diese Bauform, wenn gleichzeitig große Radialkräfte aufgenommen werden müssen. Als massives Lager verfügt diese Ausführung über spanend gefertigte Ringe sowie einen separaten Innenring. Das einreihige Lager wird gewählt, wenn eine hohe Steifigkeit und präzise Wellenführung bei kompakten radialen Abmessungen gefordert sind.
Dieses offene Wälzlager kommt vorrangig in Lageranordnungen mit hohen Radialkräften und engem Einbauraum zum Einsatz. Durch den Innenring ist keine gehärtete Wellenlaufbahn erforderlich, was die Fertigung der Welle vereinfacht. Die integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrung am Außenring ermöglicht das Nachschmieren im eingebauten Zustand. Das Lager fungiert dabei konstruktiv als Loslager.
Die Kombination aus massivem Außenring und gehärtetem Innenring erleichtert die Wellengestaltung und Montage, da sich beide Ringe separat aufziehen lassen. Das offene Design ohne Dichtungen erfordert eine saubere Umgebung oder externe Abdichtung. Der Stahlblechkäfig führt die Nadeln auch bei dynamischen Lasten stabil. Zu beachten sind der Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad sowie die normale Radiallagerluft.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 140 mm an der Bohrung des Innenrings, einen Außendurchmesser von 175 mm sowie eine Gesamtbreite von 35 mm. Diese Maße ermöglichen den direkten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze. Die kompakte Querschnittshöhe spart Bauraum gegenüber Lagern mit größerer Bauhöhe.
Der Innenring dient als definierte Laufbahn für die Nadelrollen, sodass die Welle selbst nicht gehärtet oder feinstgeschliffen werden muss. Dies verringert den Fertigungsaufwand der Welle. Zudem können Innenring und Außenring getrennt voneinander montiert werden, was den Einbau bei schweren Baugruppen erleichtert.
Über eine im Außenring eingebrachte Umfangsnut mit Schmierbohrung gelangt der Schmierstoff direkt in den Arbeitsbereich der Wälzkörper. Je nach Betriebsumgebung können Sie Schmierfett oder Schmieröl einsetzen. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, dient eine regelmäßige Nachschmierung auch dem Abtransport von Wärme und feinen Partikeln.
Die Radiallagerluft kennzeichnet das radiale Spiel zwischen den Nadeln und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Die normale Lagerluftklasse ist für Standardpassungen und übliche Betriebstemperaturen ausgelegt. Nach dem Aufpressen der Lagerringe verringert sich dieses Spiel geringfügig, wodurch ein gleichmäßiger Lauf und eine stabile Lastverteilung im Nadelkranz erreicht werden.
Ausgelegt ist das Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig ist für diesen Bereich geeignet. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dieser für die auftretenden Umgebungstemperaturen freigegeben ist, um ein Abreißen des Schmierfilms im Betrieb zu verhindern.
Das Lager wird in der Normaltoleranz P0 gefertigt, was im internationalen Vergleich der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus ab. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser sowie Planlauf der Lagerringe.
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