INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,01 € | 152,26 € |
| 20 | 16,02 € | 144,25 € |
Das Nadellager (massiv) NKI85/26 von INA bietet eine kompakte Lagerung mit Innenring für radiale Kräfte bei 85 mm Bohrung und 115 mm Außendurchmesser.
Das Nadellager (massiv) NKI85/26 ist ein radial tragendes Wälzlager mit spanend gefertigten Ringen, das für Konstruktionen mit geringem radialem Bauraum ausgelegt ist. Bei einem Innendurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 115 mm sowie einer Breite von 26 mm nimmt das einreihige Lager hohe Radiallasten auf. Durch den zugehörigen Innenring eignet sich dieses Bauteil von INA auch für Wellen, deren Laufbahn nicht gehärtet oder feingeschliffen ist.
Das massive Wälzlager nimmt primär radiale Kräfte bei schlankem Bauraum auf. Da die Ausführung als offenes Lager konzipiert ist, führt sie keine axialen Kräfte und dient als reines Loslager. Die Konstruktion verlangt eine saubere Einbauumgebung oder externe Gehäusedichtungen, um das Eindringen von Schmutzpartikeln in das Lagerinnere zu verringern.
Dank der integrierten Umfangsnut mit Schmierbohrungen lässt sich das Nadellager gezielt nachschmieren, was die Wartung im laufenden Betrieb erleichtert. Der Innenring macht unabhängig von der Wellenoberfläche, da die Nadeln direkt auf dem gehärteten Ring abrollen. Bei der Auslegung sind der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad sowie die Toleranzklasse P0/PN zu beachten. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei normaler Radiallagerluft.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 85 mm am Innenring, einen Außendurchmesser von 115 mm am Außenring sowie eine Gesamtbreite von 26 mm. Diese Maße machen das Modell zu einer standardisierten Lösung für zylindrische Lagersitze mit kompakter radialer Bauhöhe.
Der Innenring bildet eine gehärtete Laufbahn für den Nadelkranz. Dadurch muss die Welle im Bereich der Lagerstelle nicht separat gehärtet oder feingeschliffen werden. Der Ring lässt sich bei der Montage separat auf die Welle aufbringen, was den Einbau im Gehäuse vereinfacht.
Der Außenring des Lagers verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Schmierstoff gelangt so von außen direkt zwischen die Nadeln und den Stahlblechkäfig. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, ist für eine geeignete Fett- oder Ölzufuhr im System zu sorgen.
Normale Radiallagerluft entspricht dem werksseitigen Standardspiel. Dieser interne Spielraum dient dazu, dass sich die Wälzkörper auch nach dem Einpressen von Innen- und Außenring frei drehen können. Er gleicht zudem betriebsbedingte Wärmeausdehnungen im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad aus.
Diese Einstufung definiert die grundlegende Standardgenauigkeit für Industrielager. Sie legt zulässige Maß-, Form- und Laufabweichungen für Ringe und Rollkörper fest. Für typische Industrieanwendungen bietet diese Toleranzklasse eine verlässliche Führungsgenauigkeit bei wirtschaftlicher Fertigung.
Da das Bauteil offen und ohne eigene Dichtlippen ausgeführt ist, empfiehlt sich ein Schutz der Lagerstelle im Gehäuse gegen Fremdkörper und Feuchtigkeit. Externe Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen tragen dazu bei, dass Schmierstoff im Lager verbleibt und keine Schmutzpartikel eindringen.
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