NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,64 € | 31,13 € |
| 35 | 3,28 € | 29,49 € |
Das Nadellager (massiv) NK65/25 R von NTN bietet eine kompakte Lagerung für 65 mm Wellendurchmesser bei 78 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite.
Dieses einreihige Nadellager (massiv) NK65/25 R zeichnet sich durch seinen massiven Außenring und die Bauform ohne separaten Innenring aus. Die Nadeln laufen unmittelbar auf der gehärteten Welle, wodurch Konstruktionen wertvollen radialen Bauraum einsparen. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Die offene Bauart ermöglicht den direkten Schmierstoffzutritt über die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring.
Konstruktionen mit hohen radialen Belastungen und begrenztem radialem Bauraum nutzen diese massive Bauform. Typische Einsatzfelder liegen in Lagerungsanordnungen und kompakten Industrieantrieben, bei denen die Welle direkt als Gegenlaufbahn dient. Da dieses Nadellager keine axialen Kräfte aufnehmen kann, fungiert es im Wellensystem als reines Loslager. Die werkseitig vorgegebene normale Radiallagerluft unterstützt dabei einen gleichmäßigen Rundlauf innerhalb der spezifizierten Betriebsbedingungen.
Da das Wälzlager ohne eigenen Innenring montiert wird, übernimmt die Welle unmittelbar die Funktion der inneren Laufbahn. Für einen dauerhaften Betrieb muss der Wellenzapfen entsprechend gehärtet und feinstbearbeitet ausgeführt sein, um Reibung und Verschleiß zu begrenzen. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Über die Schmierbohrung und Umfangsnut im Außenring lässt sich Schmierstoff gezielt in den Nadelkranz einbringen.
Ein spanend gefertigter, massiver Außenring und die Ausführung ohne Innenring prägen diese Bauart. Mit 65 mm Hüllkreisdurchmesser, 78 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite eignet sich das Lager für radiale Führungen bei kompaktem Bauraum. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper präzise auf Position.
Durch den Verzicht auf den Innenring läuft der Nadelkranz unmittelbar auf der Welle. Diese Bauweise reduziert den radialen Querschnitt der Lagerstelle erheblich. Voraussetzung dafür ist ein tragfähiger, maßhaltiger und gehärteter Wellensitz, der die Funktion der inneren Laufbahn voll übernimmt.
Über eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen im Außenring lässt sich Schmierstoff direkt in das Innere der Wälzkörperreihe leiten. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, muss die Lagerstelle über das Gehäuse vor Schmutzeintritt und Schmierstoffverlust geschützt werden.
Zulässig ist ein Betriebsbereich von -20 bis +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne bleiben Stahlblechkäfig und Wälzkörper formstabil. Bei der Schmierstoffwahl ist darauf zu achten, dass das Medium für den Temperaturbereich der Anwendung freigegeben ist.
Gefertigt wird das Wälzlager in der normalen Toleranzklasse P0/PN (vergleichbar mit ABEC 1) und mit normaler Radiallagerluft. Das radiale Betriebsspiel ergibt sich im eingebauten Zustand maßgeblich aus der Maßtoleranz des Gehäuses sowie dem tatsächlichen Durchmesser der als Laufbahn dienenden Welle.
Nein, diese Bauart dient ausschließlich als reines Radiallager und übernimmt die Funktion eines Loslagers. Axiale Verschiebungen der Welle relativ zum Gehäuse gleicht die offene Laufbahn problemlos aus. Zur Aufnahme von Axialkräften müssen separate Axiallager oder entsprechende Anschläge in der Konstruktion vorgesehen werden.