NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,29 € | 5,40 € |
| 50 | 0,56 € | 5,13 € |
| 150 | 0,86 € | 4,83 € |
| 250 | 1,14 € | 4,55 € |
Das Nadellager (massiv) 7E-HKS33X38X8 von NTN bietet mit den Maßen 33x38x8 mm eine flache Lagerung für radiale Kräfte bei beengtem Bauraum.
Dieses einreihige Nadellager (massiv) 7E-HKS33X38X8 kombiniert einen geringen radialen Querschnitt mit der mechanischen Stabilität eines massiven Außenrings und verfügt über einen Innenring. Die offene Konstruktion eignet sich für Konstruktionen, bei denen Schmierstoffe direkt über ein bestehendes Öl- oder Fettbad der Umgebung zugeführt werden. Durch die schmale Ausführung mit 8 mm Breite nutzt die Lagerung den vorhandenen Einbauraum im Gehäuse gezielt aus.
Die zylindrischen Nadeln übertragen durch ihre Linienberührung hohe radiale Kräfte auf engem Raum. Axiale Kräfte nimmt diese Konstruktion bauartbedingt nicht auf, weshalb das Lager als Loslager zur radialen Führung fungiert. Typische Anwendungsfelder sind kompakte Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen der Innenring als gehärtete Laufbahn direkt auf der Welle sitzt und eine gesonderte Härtung der Wellenoberfläche erübrigt.
Das Lager besitzt keine Schmierbohrung im Außen- oder Innenring, sodass Schmierfett oder Schmieröl seitlich über den offenen Käfigbereich an die Wälzkörper gelangt. Gegen eindringende Schmutzpartikel und Feuchtigkeit dient eine konstruktive Gehäuseabdichtung. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Nadeln mit geringem Reibungswiderstand, während die normale Radiallagerluft sowie die Werkstoffe für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad ausgelegt sind.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 33 mm, einen Außendurchmesser von 38 mm sowie eine Gesamtbreite von 8 mm auf. Durch die geringe radiale Bauhöhe eignet es sich für Einbauräume mit sehr begrenztem Platzangebot im Gehäuse.
Nein, da diese Ausführung bereits mit einem passenden Innenring ausgestattet ist. Der Innenring dient als direkte Laufbahn für die Nadeln, sodass die Montage auch auf ungehärteten oder weichen Wellenwerkstoffen erfolgen kann.
Das offene Lager besitzt keine eigene Schmierbohrung. Schmieröl oder Schmierfett gelangt direkt über die offenen Stirnseiten in den Nadelkranz. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Gehäusesystem, beispielsweise über einen Ölumlauf oder Nachschmierung von außen.
P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die Standard-Toleranzklasse für Wälzlager. Sie definiert genormte Grenzmaße für Rundlauf, Maßgenauigkeit und Formtoleranzen, die für die Mehrheit der industriellen Standardanwendungen im Maschinenbau ausgelegt sind.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze im Betrieb sind neben dem Stahlblechkäfig die thermischen Eigenschaften des verwendeten Schmierstoffs sowie der umgebenden Gehäusekonstruktion.
Als radiales Nadellager nimmt dieses Bauteil ausschließlich Querkräfte senkrecht zur Wellenachse auf. Axiale Kräfte in Längsrichtung der Welle kann die Konstruktion bauartbedingt nicht aufnehmen, weshalb eine separate axiale Führung der Welle eingeplant werden muss.