SKF
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| 15 | 2,70 € | 51,33 € |
| 30 | 5,40 € | 48,63 € |
Das einreihige Nadellager (massiv) NKI42/20 von SKF bietet mit 42x57x20 mm kompakte Radialführung und verfügt über einen separaten Innenring sowie Schmierbohrungen.
Das einreihige Nadellager (massiv) NKI42/20 ist für Anwendungen mit geringem radialem Bauraum und hohen radialen Belastungen konzipiert. Dieses Wälzlager von SKF besitzt eine Bohrung von 42 mm, einen Außendurchmesser von 57 mm sowie eine Breite von 20 mm. Durch den massiven Außenring nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte auf. Da das Modell mit einem eigenen Innenring ausgestattet ist, erfordert die Welle keine gesonderte Härtung oder Schleifbearbeitung als Laufbahn.
Konstruktionen im Maschinenbau greifen häufig auf dieses Lager zurück, wenn hohe Radialkräfte bei beengten Platzverhältnissen auftreten. Als reines Radial- und Loslager nimmt es radiale Kräfte auf, während axiale Verschiebungen der Welle im Lager ausgeglichen werden. Die Ausführung führt rotierende Wellen in Bauräumen, bei denen die Lagerstelle axial verschieblich bleiben soll. Da die Bauform offen bleibt, bindet sich das Bauteil passend in vorhandene Ölkreisläufe oder Gehäuseschmierungen ein.
Der beiliegende Innenring erlaubt den direkten Einsatz auf ungehärteten Wellensitzen mit 42 mm Durchmesser. Eine eingearbeitete Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring erleichtert das Nachschmieren im laufenden Betrieb. Gefertigt in der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und mit normaler Radiallagerluft, arbeitet die Einheit im Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius. Der geführte Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Nadeln exakt in Position. Bei der Montage empfiehlt sich eine geeignete externe Gehäuseabdichtung.
Mit einer Bohrung von 42 mm am Innenring, einem Außendurchmesser von 57 mm und einer Breite von 20 mm baut das Lager radial flach. Diese Proportionen ermöglichen eine hoch belastbare Lagerstelle bei eng begrenztem Einbauraum.
Der Innenring dient den Wälzkörpern als gehärtete Lauffläche. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, den Wellenzapfen selbst zu härten und feinzuschleifen. Der Innenring lässt sich bei der Montage separat auf die Welle aufbringen, was den Einbau gegenüber nadelgeführten Wellen erleichtert.
Über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring wird Schmierfett oder Schmieröl direkt zu den Wälzkörpern geleitet. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, erfordert der Einsatz eine externe Abdichtung des Lagergehäuses gegen Schmutz und Schmiermittelverlust.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad Celsius. Schmierstoffe sollten auf diese Betriebstemperaturen abgestimmt werden, um den Schmierfilm im Kontaktbereich zwischen Nadeln und Laufbahnen sicher aufrechtzuerhalten.
Die Einstufung in Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) steht für die genormte Standard-Genauigkeit bei Maß- und Formtoleranzen im Wälzlagerbau. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft bietet das Lager bei fachgerechtem Sitz und normalen Betriebstemperaturen das vorgesehene Betriebsspiel für einen ruhigen Lauf.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Nadelrollen parallel zueinander und verhindert den gegenseitigen Kontakt der Wälzkörper. Dies reduziert Reibung und Wärmeentwicklung bei der Drehung. Gleichzeitig hält der Käfig die Nadeln auch bei Demontage des Innenrings sicher im Außenringverband zusammen.
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