INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 17,31 € | 329,11 € |
| 5 | 34,64 € | 311,78 € |
Das Nadellager (massiv) NA4928 von INA bietet eine kompakte Lösung für radiale Traglasten bei Wellen mit 140 mm Durchmesser.
Das Nadellager (massiv) NA4928 von INA ist ein einreihiges Wälzlager mit einem spanend gefertigten Außenring und einem separaten Innenring. Mit den Abmessungen 140x190x50 mm verbindet die Konstruktion eine geringe radiale Bauhöhe mit einer hohen Tragfähigkeit für reine Radialkräfte. Ein Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Nadeln in ihren Taschen. Dank der integrierten Umfangsnut und Schmierbohrungen lässt sich das Schmiermittel direkt in den Arbeitsbereich des Wälzkörpersatzes einleiten.
Dieses Wälzlager dient vorrangig als Loslager in Konstruktionen, bei denen hohe radiale Kräfte auf engem radialem Raum aufgenommen werden müssen. Da das Lager keine Axialkräfte aufnimmt, ermöglicht es axiale Längenänderungen der Welle ohne Verspannung. Konstrukteure nutzen die Bauform bei steifen Wellenführungen im industriellen Maschinenbau, in denen die Welle selbst nicht als gehärtete und geschliffene Laufbahn ausgeführt werden kann.
Der beiliegende Innenring erlaubt den Einbau auf ungehärteten Wellenabschnitten, da er die erforderliche Gegenlaufbahn für die Nadeln bereitstellt. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert die Konstruktion eine saubere Einbauumgebung sowie eine externe Gehäuseabdichtung. Über die Schmiernut im Außenring führen Sie Fett oder Öl gezielt zu. Bei der Auswahl sollten Sie zudem die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und die normale Radiallagerluft für Ihren Passungssitz berücksichtigen.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 140 mm am Innenring, einen Außendurchmesser von 190 mm am Außenring sowie eine Gesamtbreite von 50 mm. Diese Proportionen ermöglichen die Übertragung hoher Radiallasten bei vergleichsweise niedriger Bauhöhe im Gehäusesitz.
Der mitgelieferte Innenring dient den Wälzkörpern als gehärtete Laufbahn. Dadurch muss die Maschinenwelle nicht gesondert gehärtet oder feinstbearbeitet werden. Dies vereinfacht die Wellenfertigung und schont das Grundmaterial der Welle vor direktem Verschleiß durch die Nadeln.
Der massive Außenring besitzt eine umlaufende Nut mit Schmierbohrungen. Über diese Öffnungen gelangt der Schmierstoff von außen direkt zwischen die Nadeln und den Käfig. Dies erleichtert die kontinuierliche oder intervallmäßige Nachschmierung im laufenden Betrieb über das Gehäuse.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das herstellungsbedingte Radialspiel des Lagers im unverbauten Zustand. Dies trägt dazu bei, dass nach dem Aufpressen des Innenrings auf die Welle und dem Einpressen des Außenrings in die Gehäusebohrung ausreichend Betriebsspiel für den leichten Lauf verbleibt.
Das Wälzlager ist für den Einsatz in einem Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ausgelegt. Der eingebaute Stahlblechkäfig und die Formstabilität der Ringe eignen sich innerhalb dieser thermischen Grenzen für übliche industrielle Betriebsbedingungen.
Da das Lager werksseitig ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, müssen Gehäusedichtungen wie Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen vorgesehen werden. Diese vermindern das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit und halten den Schmierstoff im Lagerinneren.
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