ZEN
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Das Nadellager (massiv) HJ324120 von ZEN bietet mit den Maßen 50,8 x 65,088 x 31,75 mm eine kompakte Lösung für hohe radiale Kräfte.
Das Nadellager (massiv) HJ324120 ist ein offenes Wälzlager des Herstellers ZEN, das speziell für Anwendungen mit begrenztem radialem Bauraum konzipiert ist. Durch den massiven Außenring nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte auf und führt Welle und Gehäuse präzise zueinander. Die Fertigung erfolgt in der Standardtoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft. Im industriellen Maschinenbau sowie bei Instandsetzungen verbindet dieses Wälzlager kompakte Abmessungen mit hoher Tragfähigkeit bei reinen Radialbelastungen.
Dieses Nadellager eignet sich vorrangig für Getriebe, Wellenlagerungen und industrielle Antriebe, bei denen wenig Einbauraum in radialer Richtung zur Verfügung steht. Durch die zylindrischen Nadelrollen verteilt sich der Druck gleichmäßig über eine breite Kontaktlinie, wodurch das Bauteil beachtliche Radiallasten aufnehmen kann.
Industrielle Lagerungsanordnungen nutzen die massive Ausführung des Außenrings zur exakten Führung. Da Nadellager keine Axialkräfte übertragen, kombinieren Konstrukteure das Bauteil im Bedarfsfall mit separaten Anlaufscheiben oder Axialsicherungen.
Da das HJ324120 als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, benötigt die Lagerstelle eine externe Abdichtung sowie eine geregelte Schmierstoffzufuhr. Schmutzpartikel oder Feuchtigkeit dürfen nicht in die Laufbahn gelangen.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig und ist für einen Temperatureinsatz von -20 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. Für Montage und Austausch empfiehlt sich die Abstimmung der Wellen- und Gehäusepassungen auf die Standard-Toleranzklasse P0, um unerwünschte Spannungen im Lagerring oder Klemmen bei Betriebstemperatur zu vermeiden.
Mit einer Bohrung von 50,8 mm, einem Außendurchmesser von 65,088 mm sowie einer Breite von 31,75 mm basiert das Lager auf zölligen Abmessungen. Diese kommen häufig in Industrieanlagen zum Einsatz. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung von Wellen- und Gehäusedurchmesser auf Übereinstimmung.
Die Kennzeichnung P0, vergleichbar mit ABEC 1 oder PN, steht für die reguläre Standard-Genauigkeit von Industriewälzlagern. Sie legt zulässige Maß- und Lauffehler für Bohrung und Außendurchmesser fest. Für die meisten Führungsaufgaben im allgemeinen Maschinenbau bietet diese Toleranzklasse eine bewährte Passgenauigkeit.
Der zulässige Betriebsbereich dieses Nadellagers liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Begrenzt wird diese Spanne durch die Maßhaltigkeit der Ringe sowie das Verhalten des verwendeten Schmierstoffs. Bei Einsatztemperaturen nahe den Grenzwerten sollten Sie Schmierstoffwahl und Nachschmierintervalle gezielt anpassen.
Die offene Bauweise ermöglicht die direkte Versorgung über das Schmiersystem der umgebenden Baugruppe, beispielsweise in einem Ölbad- oder Getriebegehäuse. Das Schmiermittel kann ungehindert zirkulieren. Gleichzeitig sind am Gehäuse externe Dichtelemente wie Wellendichtringe erforderlich, um Schmutzeintrag und Fettaustritt zu verhindern.
Ein Käfig aus Stahlblech hält die Nadelrollen auf definiertem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Er bietet mechanische Festigkeit bei geringem Platzbedarf. Zudem ist der Werkstoff unempfindlich gegenüber gebräuchlichen mineralischen Ölen und Schmierfetten im genannten Temperaturbereich.
Die normale Lagerluft bezeichnet das radiale Spiel zwischen Nadeln und Laufbahnen vor dem Einbau. Sie gleicht die Passungsüberdeckung aus, die beim Aufpressen des Lagers auf die Welle entsteht, und trägt dazu bei, dass sich das Lager bei betriebsbedingter Erwärmung frei drehen kann.
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