ZEN
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Das Nadellager (massiv) HJ182620 von ZEN bietet mit den Maßen 28,575 x 41,275 x 31,75 mm eine kompakte Bauweise für hohe Radialkräfte.
Das Nadellager (massiv) HJ182620 ist ein offenes Wälzlager des Herstellers ZEN, das für kompakte Lagerungen mit hoher radialer Tragfähigkeit konzipiert ist. Durch den massiven Außenring nimmt die Nadelrollenführung erhebliche Kräfte bei geringem radialem Bauraum auf. Mit einem Innendurchmesser von 28,575 mm, einem Außendurchmesser von 41,275 mm und einer Breite von 31,75 mm orientiert sich die Konstruktion an Zollabmessungen. Es eignet sich für platzsparende Wellenführungen, die radiale Führungsgenauigkeit verlangen.
Dieses massive Nadellager eignet sich vorrangig für Konstruktionen mit reiner radialer Belastung und begrenztem radialem Einbauraum. Da Wälzkörper mit kleinem Durchmesser auf relativ großer Breite abrollen, verteilt sich die Radialkraft gleichmäßig über die gesamte Laufbahn. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getriebestufen sowie in Vorrichtungen mit starren Wellenführungen. Da das Lager ungedichtet bleibt, bindet es sich direkt an den vorhandenen Öl- oder Fettkreislauf der Maschine an.
Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht eine ungehinderte Zufuhr von Schmierstoff direkt aus dem Bauraum. Gleichzeitig verlangt die Lagerstelle externe Gehäusedichtungen, um das Eindringen von Verunreinigungen zu verhindern. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Nadelrollen und hält Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad stand. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft sowie der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erfüllt das Bauteil praxisbewährte Industrieanforderungen.
Die Bohrung beträgt 28,575 mm, der Außendurchmesser 41,275 mm und die Baubreite 31,75 mm. Diese Maße basieren auf zölligen Standardmaßen. Bei der Konstruktion oder dem Austausch empfiehlt sich ein genauer Abgleich dieser Werte mit den Abmessungen von Welle und Gehäusebohrung.
Ein offenes Nadellager verzichtet auf integrierte Dichtungen, wodurch Schmieröl oder Schmierfett die Laufbahnen ungehindert erreicht. Diese Bauweise begünstigt ein leichtes Anlaufverhalten und geringe Reibung. Der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt über externe Dichtungen am Gehäuse.
In dieser Ausführung führt ein Käfig aus Stahlblech die einzelnen Nadelrollen präzise auf Abstand. Der Werkstoff Stahlblech widersteht mechanischen Beanspruchungen im Dauerbetrieb und deckt den zulässigen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +100 Grad ab. Er zeichnet sich durch Formstabilität aus.
Die normale Radiallagerluft (oft als CN bezeichnet) beschreibt das werkseitig definierte Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen vor dem Einbau. Dieser Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen und Passungsüberdeckungen aus, sodass das Lager unter Standardbedingungen ohne unzulässige Verspannung läuft.
Die Einstufung nach P0/PN beziehungsweise ABEC 1 definiert die reguläre Toleranzklasse für Maß- und Laufgenauigkeit von Wälzlagern. Sie genügt den üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau, bei denen keine eingeengten Spezialtoleranzen für extreme Rundlaufgenauigkeit erforderlich sind.
Das Nadellager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad spezifiziert. Dieser Bereich wird durch die Werkstoffeigenschaften von Ringen, Nadeln und Käfig bestimmt. Das eingesetzte Schmiermittel muss passend zu den Einsatztemperaturen innerhalb dieser Grenzen gewählt werden.
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