ZEN
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Das offene Nadellager (massiv) HJ182616 von ZEN bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei kompakten Abmessungen von 28,575 x 41,275 x 25,4 mm.
Das Nadellager (massiv) HJ182616 ist ein radiales Wälzlager mit zylindrischen Rollen geringen Durchmessers. Hersteller ZEN fertigt diese Ausführung mit einem massiven Außenring für anspruchsvolle mechanische Belastungen. Durch die zöllig basierten Maße mit 28,575 mm Bohrung, 41,275 mm Außendurchmesser und 25,4 mm Breite eignet sich die Komponente für platzsparende Konstruktionen. Das Lager arbeitet mit normaler Radiallagerluft in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Nadellager nimmt hohe radiale Kräfte auf engem Bauraum auf, führt jedoch keine axialen Kräfte. Der Einsatz empfiehlt sich vor allem bei Lagerungen mit rein radialen Belastungen und begrenztem radialem Einbauraum. Da Nadellager durch die Linienberührung ihrer Wälzkörper eine hohe Steifigkeit bieten, eignen sie sich für Schwenkbewegungen und wechselnde Belastungen im Maschinenbau.
Konstruktionen nutzen diese Bauform gezielt dort, wo der Außendurchmesser der Lagerstelle begrenzt ist, die Radiallasten aber Standard-Kugellager überfordern würden.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtungen. Schmierstoffe gelangen ungehindert an die Laufbahnen, wodurch sich das Lager über das umgebende Gehäuse mit Öl oder Schmierfett versorgen lässt. Gleichzeitig erfordert die Konstruktion eine externe Abdichtung der Lagerstelle gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Der stabile Stahlblechkäfig führt die Nadelrollen parallel und ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. Bei der Montage kommt es auf saubere Anschlussflächen und fluchtende Lagersitze an.
Ein massiver Außenring und schlanke Wälzkörper verleihen diesem Lager eine hohe radiale Belastbarkeit bei geringem radialem Bauraum. Die Ausführung von ZEN ist offen konstruiert und verfügt über einen geführten Stahlblechkäfig. Diese Bauweise führt die Nadeln parallel und ermöglicht eine direkte Schmiermittelzufuhr über das Gehäuse.
Die Bohrung beträgt 28,575 mm, der Außendurchmesser misst 41,275 mm und die Breite liegt bei 25,4 mm. Diese Maße entsprechen zölligen Vorgaben für kompakte Bauräume. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Maßhaltigkeit der Welle sowie des Lagergehäuses.
Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet den gängigen Standard für industrielle Anwendungen. Diese Genauigkeitsklasse entspricht den üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau. Sie definiert zulässige Maß- und Rundlaufabweichungen für die Bohrung, den Außendurchmesser und die Planflächen des Wälzlagers.
Normale Radiallagerluft beschreibt das radiale Spiel der Nadeln zwischen den Laufbahnen im Ausgangszustand. Sie ist so bemessen, dass nach dem Einpressen in standardmäßige Gehäuse und auf übliche Wellen ein passendes Betriebsspiel verbleibt. Bei durchschnittlichen Betriebstemperaturen unterstützt diese Lagerluft einen reibungsarmen Lauf ohne unerwünschte Vorspannung.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Als begrenzender Faktor wirkt neben der Werkstoffstabilität vor allem das eingesetzte Schmiermittel. Für den Betrieb an den Grenzen dieses Spektrums sollten Gehäusedichtungen und Schmierstoffe passend auf das thermische Umfeld abgestimmt sein.
Da das Lager ohne eigene Dichtscheiben konstruiert ist, erfolgt die Schmierung über das umgebende Aggregat. Je nach Anforderung eignet sich eine Ölbad-, Ölumlauf- oder Fettschmierung. Das Schmiermittel gelangt ungehindert an die Wälzkörper, während externe Gehäusedichtungen das Lager vor eindringenden Verunreinigungen schützen.
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