INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 17,15 € | 325,81 € |
| 5 | 34,30 € | 308,66 € |
Das einreihige Nadellager (massiv) NAO90-120-30 von INA bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei kompakten Abmessungen von 90x120x30 mm.
Das Nadellager (massiv) NAO90-120-30 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager mit Innenring für den Einsatz bei vorwiegend radialen Lasten. Mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 30 mm baut diese Ausführung im Verhältnis zum Wellendurchmesser sehr flach. Der Hersteller INA fertigt das offene Lager in der Standard-Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) und stattet es mit einem formstabilen Stahlblechkäfig aus.
Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, bei denen hohe radiale Kräfte auf engem Bauraum aufgenommen werden müssen. Da das Nadellager reine Radiallasten aufnimmt und axial verschiebbar bleibt, fungiert es typischerweise als Loslager. Durch den mitgelieferten Innenring entfällt das Härten der Welle. Für Anwendungen mit wechselnden Temperaturen ermöglicht die Bauform den axialen Längenausgleich der Welle innerhalb der Lagerung.
Das Lager besitzt keine integrierten Schmierbohrungen und keine werkseitigen Dichtungen. Daher muss die Schmiermittelzufuhr sowie die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Die normale Radiallagerluft trägt dazu bei, dass das Lagerspiel bei üblichen Passungswahlen und moderaten Betriebstemperaturen im vorgesehenen Funktionsbereich bleibt.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Gesamtbreite von 30 mm. Diese Proportionen erlauben eine platzsparende Integration auf Wellen mit großem Querschnitt, ohne das Außengehäuse übermäßig vergrößern zu müssen.
Der mitgelieferte Innenring dient als präzise gehärtete Laufbahn für den Nadelkranz. Sie benötigen daher keine speziell gehärtete und geschliffene Wellenoberfläche. Die Montage kann direkt auf einer konventionell bearbeiteten Welle erfolgen, was den Fertigungsaufwand vereinfacht.
Der Käfig aus Stahlblech führt die zylindrischen Wälzkörper präzise parallel zueinander und verhindert ein gegenseitiges Berühren der Nadeln. Dadurch verringern sich Reibung sowie Wärmeentwicklung im laufenden Betrieb, während gleichzeitig eine gleichmäßige Verteilung des Schmierstoffs unterstützt wird.
Ausgelegt ist die Lagerung für einen Betrieb von -20 bis +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Ringe, die Nadeln und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dieser ebenfalls für diesen Temperaturbereich spezifiziert ist.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das Standard-Radialspiel zwischen Nadeln und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Dieses Spiel ist so abgestimmt, dass sich nach dem Aufpressen des Innenrings auf die Welle und dem Einpressen des Außenrings in die Gehäusebohrung ein betriebssicherer Rundlauf ergibt.
Mangels Schmierbohrungen im Außen- oder Innenring muss das Schmiermittel seitlich an die Stirnseite des Nadelkranzes herangeführt werden. Das geschieht in der Praxis über eine externe Ölumlaufschmierung oder über Fettreservoirs im Gehäusedeckel, die den offenen Nadelkranz direkt versorgen.
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