INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 7,14 € | 135,58 € |
| 20 | 14,27 € | 128,45 € |
Das Nadellager (massiv) NA4915 von INA bietet mit 75 mm Bohrung und Innenring eine kompakte Lösung für hohe radiale Kräfte.
Das Nadellager (massiv) NA4915 von INA ist ein radiales Wälzlager mit zylindrischen Rollen kleineren Durchmessers. Dank der massiven Ringe nimmt dieses einreihige Lager hohe Radiallasten bei geringer radialer Bauhöhe auf. Die Ausführung verfügt über eine normale Radiallagerluft sowie die Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise. Als offene Bauform eignet sich das Bauteil für geschmierte Systeme im Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad.
Konstrukteure nutzen das Lager vor allem dort, wo bei begrenztem radialem Einbauraum hohe radiale Kräfte übertragen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebestufen, Industrieantrieben und allgemeinen Maschinenbaukomponenten. Da Nadellager reine Loslagerfunktionen übernehmen, ermöglichen sie den axialen Längenausgleich der Welle im Gehäuse. Voraussetzung ist eine Umgebungskonstruktion, die das offene Lager vor Verunreinigungen schützt und eine stetige Versorgung mit Schmierstoff ermöglicht.
Der Innenring macht das Bauteil unabhängig von der Oberflächenbeschaffenheit der Welle. Sie müssen die Welle somit nicht als gehärtete und geschliffene Laufbahn ausführen. Zudem erleichtert die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring die laufende Schmiermittelzufuhr während des Betriebs. Achten Sie beim Einbau auf eine sorgfältige Fluchtung der Gehäuse- und Wellensitze, um Kantenpressungen an den Nadelrollen zu vermeiden und eine gleichmäßige Lastverteilung zu unterstützen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 105 mm und eine Gesamtbreite von 30 mm auf. Durch diese Abmessungen bietet die Baureihe NA49 eine hohe radiale Tragfähigkeit bei verhältnismäßig schlankem Querschnitt.
Der Innenring dient als fertige Laufbahn für den Nadelkranz. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, den Wellenzapfen separat zu bearbeiten oder als eigene Lauffläche auszulegen. Das vereinfacht die mechanische Fertigung der Welle und erleichtert spätere Wartungsarbeiten.
Das Bauteil verfügt im massiven Außenring über eine umlaufende Nut mit Schmierbohrung. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich dadurch direkt in den Wälzkörperbereich leiten. Da das Lager offen ausgeführt ist, muss die Abdichtung gegen Schmutz über das Gehäuse erfolgen.
Für den Betrieb des Lagers ist ein Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad vorgesehen. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze im laufenden Betrieb ist neben dem Werkstoff des Lagers auch der jeweils eingesetzte Schmierstoff.
Der Käfig aus Stahlblech hält die zylindrischen Nadeln auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das vermindert die innere Reibung, reduziert die Wärmeentwicklung und führt die Rollen auch bei dynamischen Drehbewegungen spurtreu.
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