INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,61 € | 11,48 € |
| 50 | 1,20 € | 10,89 € |
| 100 | 1,82 € | 10,27 € |
Das Nadellager (massiv) NK12/12 von INA bietet eine kompakte, hoch belastbare Radiallagerung ohne Innenring für gehärtete Wellen mit 12 mm Durchmesser.
Dieses Nadellager (massiv) NK12/12 stammt von INA und verbindet eine geringe radiale Bauhöhe mit hoher Tragfähigkeit. Die Abmessungen umfassen einen Außendurchmesser von 19 mm sowie eine Breite von 12 mm bei einer 12 mm Bohrung. Da die Nadeln direkt auf der Welle abrollen, spart die Konstruktion Bauraum ein. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und sorgt für eine präzise Führung bei der Rotation.
Diese Ausführung kommt bevorzugt zum Einsatz, wenn bei stark eingeschränktem Bauraum reine Radialkräfte aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfelder umfassen kompakte Lagerungsanordnungen im Maschinen- und Anlagenbau. Als Loslager nimmt das einreihige Bauteil ausschließlich radiale Kräfte auf und lässt axiale Verschiebungen der Welle zu. Für den Betrieb ist der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ausgelegt.
Weil die Ausführung ohne separaten Innenring geliefert wird, fungiert die Welle unmittelbar als Gegenlaufbahn für die Nadeln. Der Wellenzapfen sollte dafür gehärtet und feinstbearbeitet sein, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen. Das Bauteil entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und weist normale Radiallagerluft auf. Eine Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring erleichtert die Schmierstoffzufuhr direkt im eingebauten Zustand.
Die massive Bauform ohne Innenring lässt Nadeln direkt auf der Welle abrollen. Diese Bauart ermöglicht eine besonders platzsparende Konstruktion bei gleichzeitig hoher radialer Belastbarkeit.
Die Bohrung beträgt 12 mm, der Außendurchmesser 19 mm und die Breite 12 mm. Da kein Innenring verbaut ist, entspricht das Bohrungsmaß dem Hüllkreisdurchmesser der Nadeln und damit dem benötigten Wellendurchmesser.
Die Wälzkörper laufen unmittelbar auf der Wellenoberfläche, weil kein Innenring vorhanden ist. Damit die Lagerstelle den Belastungen standhält, muss die Welle gehärtet und feinstbearbeitet sein, um als vollwertige Laufbahn zu dienen.
Über eine am Außenring integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen lässt sich Schmierstoff direkt in das Innere leiten. Da es sich um ein offenes Lager ohne eigene Dichtung handelt, ist eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutzeintritt ratsam.
Ausgelegt ist die Lagerung für einen Betriebsbereich von -20 bis +100 Grad. Dieser Bereich wird durch die Werkstoffstabilität des Außenrings, der Nadeln und des Stahlblechkäfigs bestimmt.
Gefertigt wird die Lagereinheit mit normaler Radiallagerluft. Das tatsächliche Betriebsspiel stellt sich erst nach der Montage ein und hängt maßgeblich von den Fertigungstoleranzen der Welle und der Gehäusebohrung ab.
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