SKF
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Das einreihige Nadellager (massiv) NKS65 von SKF spart radialen Bauraum bei Abmessungen von 65x85x28 mm durch den Verzicht auf einen Innenring.
Das Nadellager (massiv) NKS65 ist ein kompaktes Wälzlager für radiale Belastungen in platzkritischen Konstruktionen. Das offene, einreihige Lager wird direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle montiert, da es ab Werk ohne Innenring ausgeführt ist. Durch den massiven Außenring mit 85 mm Außendurchmesser und 28 mm Breite nimmt dieses Wälzlager radiale Kräfte auf engem Raum auf. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 definiert eine genormte Maßgenauigkeit im Maschinenbau.
Konstruktionen mit stark begrenztem radialem Einbauraum profitieren von dieser Ausführung. Weil kein Innenring Platz beansprucht, dient die Welle mit einem Durchmesser von 65 mm direkt als Laufbahn für die Nadeln. Das Lager eignet sich für kompakte Lagerungsanordnungen im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau. Durch den offenen Aufbau ohne Dichtungen lässt sich das Wälzlager in öl- oder fettgeschmierte Umlaufsysteme integrieren.
Beim Einsatz dieses Lagers übernimmt der Wellenzapfen die Funktion der inneren Laufbahn. Eine gehärtete und feinstbearbeitete Wellenoberfläche ist erforderlich, um den mechanischen Kontaktbelastungen standzuhalten. Für eine gezielte Schmierstoffzufuhr besitzt der massive Außenring eine Umfangsnut mit Schmierbohrung. Ein Stahlblechkäfig führt die Nadeln gleichmäßig bei Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad Celsius. Die Auslegung mit normaler Radiallagerluft unterstützt dabei ein stabiles Betriebsverhalten.
Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm und einer Breite von 28 mm benötigt das einreihige Nadellager im Gehäuse nur geringen radialen Bauraum. Die Nadelreihe nimmt hohe Radialkräfte auf und ermöglicht kompakte Lagerungskonzepte.
Durch den Verzicht auf einen Innenring spart die Lagerstelle radialen Bauraum ein. Die Welle selbst dient als Laufbahn für die Wälzkörper, wodurch sich der Gesamtdurchmesser der Konstruktion verringert. Voraussetzung hierfür ist eine Welle, deren Oberfläche für den direkten Kontakt mit den Nadeln gehärtet und geschliffen ist.
Im massiven Außenring befindet sich eine Umfangsnut mit einer oder mehreren Schmierbohrungen. Über diese Geometrie lässt sich Schmierstoff direkt in das Innere der Lagerung leiten. Da das Lager offen und ohne Dichtungen ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung über das umgebende Gehäuse mit Schmieröl oder Schmierfett.
Zulässig ist ein Betriebsbereich von -20 bis +100 Grad Celsius. Diese Spanne deckt viele Einsätze im Maschinenbau ab. Begrenzende Faktoren sind neben den Werkstoffen vor allem die thermische Belastbarkeit des Schmiermittels sowie das Ausdehnungsverhalten der umgebenden Bauteile im Betrieb.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 definiert die reguläre Maß- und Laufgenauigkeit für Wälzlager. P0 entspricht dem europäischen Standard, während ABEC 1 die vergleichbare US-Klassifizierung darstellt. Für industrielle Anwendungen bietet diese Normierung eine verlässliche Grundlage für den passgenauen Einbau in definierte Gehäusebohrungen.
Der Käfig hält die Nadeln auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Er führt die Rollkörper durch die Lastzone und behält auch bei variierenden Drehzahlen seine Form. Der Werkstoff Stahlblech ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad Celsius ausgelegt.
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