SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 2,05 € | 38,92 € |
| 35 | 4,10 € | 36,87 € |
Das offene Nadellager (massiv) NKS32 von SKF bietet mit 32 mm Bohrung und 47 mm Außendurchmesser eine radial belastbare, platzsparende Lagerung.
Das Nadellager (massiv) NKS32 ist ein kompaktes, einreihiges Wälzlager für Konstruktionen mit knapp bemessenem radialem Bauraum. Mit einer Bohrung von 32 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 22 mm nimmt die Einheit hohe Radialkräfte auf. Da diese Ausführung von SKF ohne separaten Innenring konstruiert ist, laufen die Wälzkörper unmittelbar auf der Welle. Dies ermöglicht eine steife Lagerung in industriellen Maschinen und Anlagen.
Die Bauart kommt an Lagerstellen zum Tragen, an denen bei geringem radialem Einbauraum hohe Kräfte aufgenommen werden müssen. Als Loslager nimmt das Nadellager ausschließlich radiale Belastungen auf und lässt axiale Ausgleichsbewegungen der Welle im Betrieb zu. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +100 Grad.
Weil dieses Wälzlager ohne Innenring ausgeführt ist, dient die Welle selbst als Laufbahn für die Wälzkörper. Für einen verschleißarmen Betrieb sollte die Wellenlaufbahn gehärtet und feinstbearbeitet sein. Der massive Außenring besitzt eine Umfangsnut mit Schmierbohrung zur gezielten Schmierstoffzufuhr im laufenden Betrieb. Ein robuster Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper sicher in der Laufbahn. Bei offenen Lagern schützt eine bauseitige Gehäuseabdichtung die Lagerstelle vor Schmutzeintrag.
Die Bohrung beträgt 32 mm, der Außendurchmesser misst 47 mm und die Lagerbreite liegt bei 22 mm. Diese Abmessungen ermöglichen eine tragfähige Lagerung bei gleichzeitig geringer radialer Bauhöhe. Vor dem Einbau sollten der Durchmesser des Lagersitzes und der Welle auf Übereinstimmung mit diesen Nennmaßen geprüft werden.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum ein und erlaubt einen größeren Wellendurchmesser bei gegebener Gehäusebohrung. Die Wälzkörper laufen direkt auf der Oberfläche der Welle. Dadurch erhöht sich die Steifigkeit der Konstruktion, sofern die Welle entsprechend gehärtet und feinstbearbeitet ist.
Über eine Umfangsnut und integrierte Schmierbohrungen im massiven Außenring lässt sich Schmierstoff direkt in das Innere des Lagers leiten. Dies erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand. Je nach Auslegung der umgebenden Konstruktion kann das offene Wälzlager mit Schmierfett oder Schmieröl betrieben werden.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech hält die Nadelrollen auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das reduziert Reibung und Wärmeentwicklung im Wälzkörpersatz. Zudem führt der Käfig die Nadeln auch bei dynamischen Belastungen zuverlässig in der Laufbahn des Außenrings.
Dieses Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 ausgeführt und besitzt normale Radiallagerluft. Das radiale Betriebsspiel wird nach dem Einbau maßgeblich von den Fertigungstoleranzen der Gehäusebohrung und der Welle bestimmt. Für den Standardbetrieb sind keine Sonderpassungen erforderlich.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Bereichs behalten die Komponenten ihre Formstabilität und die Tragfähigkeit bleibt erhalten. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollte darauf geachtet werden, dass dieser für die auftretenden Betriebstemperaturen spezifiziert ist.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership