SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 9,78 € | 185,81 € |
| 5 | 19,56 € | 176,03 € |
Das Nadellager (massiv) NKI90/36 von SKF bietet mit 90x120x36 mm hohe radiale Tragfähigkeit bei kompakter Bauhöhe inklusive eigenem Innenring.
Das Nadellager (massiv) NKI90/36 gehört zur Gruppe der radialen Wälzlager mit massiven Ringen und zeichnet sich durch eine geringe Bauhöhe aus. Der Hersteller SKF Wälzlager fertigt diese Ausführung mit einem herausnehmbaren Innenring, sodass keine gehärtete Lauffläche auf der Welle erforderlich ist. Nadelkränze mit zylindrischen Wälzkörpern nehmen hohe Radialkräfte auf engem Raum auf. Die offene Bauart ermöglicht eine direkte Einbindung in bestehende Schmiersysteme von Maschinen und Getrieben.
Dieses Lager dient vor allem als reines Loslager in Konstruktionen mit hohen radialen Belastungen und begrenztem radialem Bauraum. Da Nadelrollen ausschließlich Radialkräfte übertragen, führt das Lager die Welle axial nicht. Die Bauform ermöglicht den ungehinderten Ausgleich thermischer Längenänderungen der Welle in axialer Richtung, während radiale Kräfte präzise über die Nadelkränze in das Gehäuse abgeleitet werden.
Der Innenring erleichtert die Konstruktion, da die Welle selbst nicht als gehärtete und geschliffene Laufbahn ausgeführt sein muss. Über die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung lässt sich Schmierstoff direkt in den Nadelkranz nachführen. Mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN deckt die Ausführung Standardanforderungen an Rundlauf und Passgenauigkeit ab. Bei der offenen Bauform empfiehlt sich ein Schutz vor Verunreinigungen über externe Gehäusedichtungen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Breite von 36 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den Einbau in kompakte Gehäusebohrungen, bei denen trotz geringer radialer Bauhöhe eine tragfähige Lagerung für Wellen mit 90 mm Durchmesser benötigt wird.
Ein eigener Innenring erlaubt den Einsatz auf herkömmlichen Wellenoberflächen, ohne dass die Welle gesondert gehärtet oder geschliffen werden muss. Bei der Montage lässt sich der Innenring getrennt vom Außenring mit dem Nadelkranz aufziehen. Das vereinfacht den Einbau und ermöglicht bei Bedarf auch den axialen Versatz der Welle.
Der Außenring verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen, über die Schmierfett oder Schmieröl direkt an die Wälzkörper gelangt. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Betrieb eine externe Schmierstoffversorgung sowie Gehäusedichtungen, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Die zulässige Betriebstemperatur für dieses Wälzlager liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behalten der verbaute Stahlblechkäfig und die Lagerringe ihre Formstabilität. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für den vorgesehenen Temperaturbereich geeignet ist.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet das herstellerseitig vorgegebene Standardspiel zwischen den Nadelrollen und den Laufbahnen von Innen- und Außenring. Sie ist für übliche Passungsauswahlen und normale Betriebstemperaturen ausgelegt. Nach dem Einpressen verringert sich dieses radiale Spiel geringfügig, ermöglicht aber weiterhin einen freien Lauf.
Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz bietet eine ausreichende Maß- und Laufgenauigkeit für industrielle Anwendungen. Sie erleichtert den Austausch bestehender Komponenten, da die Fertigungsmaße genormten Standardtoleranzen folgen.
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