SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,35 € | 101,66 € |
| 20 | 10,70 € | 96,31 € |
Das einreihige Nadellager (massiv) NK95/26 von SKF bietet kompakte Abmessungen von 95x115x26 mm für direkt gehärtete Wellenlaufbahnen ohne Innenring.
Das Nadellager (massiv) NK95/26 von SKF eignet sich als radiales Loslager für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum. Durch den Verzicht auf einen Innenring rollen die Nadeln direkt auf der Welle ab, wodurch bei einer Bohrung von 95 mm ein Außendurchmesser von 115 mm genügt. Die massive Ausführung mit Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper spurtreu. Mit einer Breite von 26 mm nimmt das einreihige Wälzlager hohe Radialkräfte bei schlanker Bauform auf.
Konstrukteure setzen dieses Nadellager primär dort ein, wo bei großem Wellendurchmesser nur wenig radialer Einbauraum zur Verfügung steht. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Getriebebaugruppen oder schlanke Wellenlagerungen im Maschinenbau. Als reines Loslager gleicht das Lager axiale Verschiebungen der Welle widerstandslos aus. Da die Welle direkt als Gegenlaufbahn dient, reduzieren sich rotierende Massen und der erforderliche Gehäusedurchmesser der Lagerstelle bleibt gering.
Weil das Lager ohne Innenring ausgeführt ist, fungiert der Wellenzapfen direkt als Wälzkörperlaufbahn. Die Welle benötigt daher eine gehärtete und fein bearbeitete Oberfläche. Das offene Lager verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung im Außenring, was die Zufuhr von Schmierstoff während des Betriebs erleichtert. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, muss die Lagerstelle über das Gehäuse gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln geschützt werden.
Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 95 mm, einem Außendurchmesser von 115 mm und einer Gesamtbreite von 26 mm beansprucht das Bauteil nur geringen radialen Querschnitt. Diese Dimensionen eignen sich für Konstruktionen, bei denen der Einbauraum um die Welle stark begrenzt ist.
Der Verzicht auf einen separaten Innenring erlaubt eine besonders platzsparende und gewichtsreduzierte Lagerung. Die Wälzkörper laufen unmittelbar auf dem gehärteten Wellenzapfen. Dies erhöht die Steifigkeit der Lagerung und ermöglicht größere Wellendurchmesser bei gleichbleibendem Außendurchmesser des Gehäuses.
Am massiven Außenring befinden sich eine umlaufende Schmiernut sowie entsprechende Schmierbohrungen. Über diese Kanäle lässt sich Schmierfett oder Schmieröl direkt von außen in das Innere des Lagers leiten, was eine gleichmäßige Versorgung der Nadeln und des Käfigs unterstützt.
Der spezifizierte Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Die Temperaturgrenzen werden durch die Formstabilität der massiven Stahlkomponenten und den gewählten Schmierstoff bestimmt. Bei höheren oder tieferen Betriebstemperaturen muss das Schmiermittel separat auf die Einsatzbedingungen abgestimmt werden.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und führt die Nadeln parallel zur Drehachse. Das verhindert ein gegenseitiges Berühren der Rollkörper, verringert die Reibung im Betrieb und unterstützt die zulässige Drehzahl des einreihigen Lagers.
Das Bauteil ist nach Standardtoleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt für die Mehrzahl aller industriellen Standardanwendungen im Maschinenbau und unterstützt eine passgenaue Montage im Lagergehäuse.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership